Archiv der Kategorie: bilder

Stylingtipp Nr. 17

Beutelsbacher Weinberg

Immer den Wein passend zum Sonnenuntergang auswählen.

Das Mädchen…

Das Mädchen mit dem Schneckenohrring
… mit dem Schneckenohrring

gesehen auf der Kunststation Rheinelbe

modische Bäume

In Berlin sind die Bäume modebewußt. Sie tragen Boa, wie Frau Tauschlade weiß.

Im Münsterland sind die Bäume bodenständiger. Sie tragen grüne Strümpfe:

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Und bei Ihnen?

Kunst und Alltag

Im Esslinger Klosterhof gesehen:

Das ist Kunst:
Die Installation von Maria Grazia Sachitelli im Klosterhof im Rahmen der Ausstellung Garten Eden*. Senklote hängen an einem schief gewachsenen Baum und markieren den Raum und betonen dessen Individualität.

Leider kein Bild, am besten hier klicken und unter Agneshof schauen (Bilder kann man weiterklicken)
oder hier aktuell

* Das diesjährige Kulturprojekt der Region Stuttgart heißt Garten Eden. Auch in Esslingen gab es ein Ausstellungsprojekt der artgerechten Haltung Bildender Künstler e.V. in Zusammenarbeit mit vielen Esslinger Kirchen und Institutionen wie Kulturamt, Stadtbücherei, Stadtarchiv, Synagoge Esslingen und, und und sowie interreligiöse Kulturtage.
hier ein Bilderbogen durch die diversen Ausstellungsorte.

Und das ist Alltag, an fast gleicher Stelle:

Kunst im Alltag

Irgendwie schön. Ich liebe meine Stadt.

2014 – Die Reise beginnt im Kopf

Traditionell ist bei uns der letzte Spaziergang des Jahres am Korber Kopf. Dort landeten wir vor einigen Jahren zufällig an Silvester und seitdem ist das der passende Jahresausklangs-Spaziergang. Dieses Jahr natürlich ein Spaziergang durch die Weinberge mit schönstem Wetter und schönsten Ausblicken.

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Hier sind seit einigen Jahren jährlich wechselnde Skulpturen zu sehen, die Köpfe am Korber Kopf oder „Korber Kopfer Köpf“, wie es der Klabauter nennt. Kuratiert von Guido Messer sind hier spannende Köpfe zu sehen.

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Jede Menge Köpfe, mal mehr mal weniger abstrakt. Zum Teil von namhaften Künstlern aber auch einige von Schulklassen oder von der Initiative Arbeitskreis Kunst und Kultur. Bei manchen fragt man sich auch, wo ist hier der Kopf?
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Der Titel verrät es: „Die Reise beginnt im Kopf“.
Und dies ist doch ein schönes Motto für das kommende Jahr.

Ich wünsche eine angenehme Reise ins Neue Jahr – mit Köpfchen.

Mit der Klasse 9 c und d des Schulzentrums Rudersberg wünschen wir immer Kopf Hoch!
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Gehen Sie nicht kopflos ins Neue Jahr.

Bleiben Sie nicht einseitig in Ihren Sichtweisen,

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und sehen Sie die Dinge ruhig mal von einem anderen Standpunkt.
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Behalten Sie immer ein Lächeln im Gesicht
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Und machen Sie aus allem etwas!
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Das Leben ist eine Baustelle

Kunst an der Baustelle III

und auch sonst so.

Von Hausnamen und Hausnummern II – Konstanz

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Auch in Konstanz gibt es Hausnamen, wunderbare Namen, zum fliegenden Ochsen, zur Nussschale, zum Schublädle:  hier kann man eine Liste aller Namen anschauen.

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Was in Konstanz auffällt sind nicht nur die Hausnamen sondern die häufig dazugehörigen Sgrafitti, die im Stil der 50er Jahre an den Häusern erscheinen.

Ein Sgraffito ist eine Art Kratzputz, eine Farbschicht wird aufgebracht, darüber eine weitere Putzschicht und dann werden die Details hineingekratzt und kommen so farbig heraus.

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Daheim habe ich dann noch nachrecherchiert (einen großen Dank auch an die schnelle Antwort von der Konstanzer Tourismus-Seite!). All diese Hauszeichen, fast 100 sollen es in Konstanz und Umgebung sein, sind von dem Maler Hans Sauerbruch ausgeführt. Er führte sie von 1950 bis 1990 aus und ist seinem Stil eindeutig treu geblieben, sie bleiben grafisch und sind heute irgendwie zeitlos.

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Im Katalog Hans Sauerbruch (2006 erschienenen) benennt sein Sohn Matthias diese Hauszeichen als „Schönheitsflecken, die den Häusern ein anderes Leben einhauchen“, ein passender Begriff.

Tatsächlich findet man wenig im Netz über Hans Sauerbruch, der älteste Sohn des Chirurgen Ferdinand Sauerbruch. Er lebte von 1910-1996 und verbrachte die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg in Konstanz, hielt sich hier, wie viele Maler nach dem Krieg mit Gebrauchskunst über Wasser. Dazu zählte er teilweise auch seine Hauszeichen, aber welch Reichtum hat er der Stadt hinterlassen, diese „Fußnoten des Alltags“ (Matthias Sauerbruch) verknüpfen Gegenwart und Vergangenheit und erzählen eine ganz eigene Geschichte dieser Stadt.

Beim nächsten Besuch werde ich noch aufmerksamer auf die Hausfassaden schauen.

Schöne Exemplare findet man auch auf dieser Flickr-Seite.

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Und jetzt weiß ich auch, woher diese Zeichnung unter der Brücke stammt, die wir beim letzten Besuch gefunden haben. Die Inschrift sagt uns:

An dieser Stelle legte man beim Bau der Unterführung im Sommer 1958 die Flutbögen der alten, im Jahre 1544 erbauten Rheinbrücke frei. die gesamte Brücke bestand aus einem hölzernen, überdachten Teil mit angebauter Mühle und aus sechs steinernen Bögen. Sie war 260 Meter lang. Ausmaß und Lage des ersten Flutbogens und eine Ansicht der Brücke, die im Jahre 1856 abbrannte, zeigt diese Darstellung.

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