Archiv der Kategorie: alltägliches

2014 – Die Reise beginnt im Kopf

Traditionell ist bei uns der letzte Spaziergang des Jahres am Korber Kopf. Dort landeten wir vor einigen Jahren zufällig an Silvester und seitdem ist das der passende Jahresausklangs-Spaziergang. Dieses Jahr natürlich ein Spaziergang durch die Weinberge mit schönstem Wetter und schönsten Ausblicken.

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Hier sind seit einigen Jahren jährlich wechselnde Skulpturen zu sehen, die Köpfe am Korber Kopf oder „Korber Kopfer Köpf“, wie es der Klabauter nennt. Kuratiert von Guido Messer sind hier spannende Köpfe zu sehen.

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Jede Menge Köpfe, mal mehr mal weniger abstrakt. Zum Teil von namhaften Künstlern aber auch einige von Schulklassen oder von der Initiative Arbeitskreis Kunst und Kultur. Bei manchen fragt man sich auch, wo ist hier der Kopf?
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Der Titel verrät es: „Die Reise beginnt im Kopf“.
Und dies ist doch ein schönes Motto für das kommende Jahr.

Ich wünsche eine angenehme Reise ins Neue Jahr – mit Köpfchen.

Mit der Klasse 9 c und d des Schulzentrums Rudersberg wünschen wir immer Kopf Hoch!
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Gehen Sie nicht kopflos ins Neue Jahr.

Bleiben Sie nicht einseitig in Ihren Sichtweisen,

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und sehen Sie die Dinge ruhig mal von einem anderen Standpunkt.
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Behalten Sie immer ein Lächeln im Gesicht
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Und machen Sie aus allem etwas!
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Das Leben ist eine Baustelle

Kunst an der Baustelle III

und auch sonst so.

Von Neidern und Wutbürgern. Und von Neuschwanstein.

vorweg: Der Auslöser für diesen Post war ein Tweet, bei dem es um Neid ging und der sarkastisch gemeint war. Das habe ich schlichtweg falsch verstanden. Wie das halt so manchmal ist mit Ironie und Sarkasmus. Aber da ich im Umfeld tatsächlich ähnliche Äußerungen hörte, passt der Text sehr wohl.

Die einen überbieten sich jetzt in Witz und Häme über den Limburger Bischof. Andere halten sich jetzt an Details fest (die Badewanne! der Adventskranz!) Wieder andere reduzieren es auf eine Neid-Debatte. Wie damals bei Wulff. Ich glaube, dies ist alles zu kurz gegriffen. Zufällig bin ich kurz vorher über einen Artikel gegen die „Wutbürger“ gestolpert. Für mich ein sehr unsäglicher Begriff, wirklich ein Unwort. Genauso wie die „Neid-Debatte“. Es reduziert eine echte und tiefe Empörung auf bloßen Egoismus. „Ich bin dagegen, dass gebaut wird, weil es mich belästigt.“ „Ich bin dagegen, dass er dies tut, weil ich es ihm nicht gönne.“ Klar gibt es das, aber so sind doch nicht alle. Und solche Begriffe sollen Diskussionen im Keim ersticken.

Es geht nicht wirklich um Neid. Es geht um Angemessenheit und Transparenz. Weshalb die Kosten bewusst verschleiert versteckt wurden? Woher das Geld eigentlich stammt? Weshalb die ganze Geschichte erst jetzt ein Thema wurde? Wofür steht ein Bischof?

Und als Architekt frage ich mich noch viel mehr: Ob ein mit ursprünglich 147 qm geplanter Bau auf einmal 2.000 qm groß sein muss?

Weshalb über 10 verschiedene Architekten, unzählige Gutachten, unzählige Umplanungen sein mussten? Weshalb hier in Limburg auf dem Domberg, an einem besonders denkmalträchtigen Ort so große Eingriffe sein mussten? Wurde hier mit den denkmalgeschützten Gebäuden ausreichend behutsam umgegangen? (Beeindruckend dieses Luftbild) Ich bezweifle es sehr, wenn ich sehe, wie mit den Kosten umgegangen wurde, da wurde doch nicht Rücksicht auf den Denkmalschutz genommen? Aber das sind nur die Fragen am Rande.

Und es ist zu kurz gegriffen, hier zu sagen, er ist entweder krank oder verrückt. Jetzt diskutiert man jedes einzelne Detail. Wann wird über Strukturen diskutiert? Was sind das für Strukturen, die so etwas ermöglichen? Wieso kann ein Bischof wie ein König von Deutschland in seinem Bistum regieren? Wie will sich die Kirche nach außen zeigen? Was ist der Kirche wichtig? Geht es vor allem um Macht? Geht es um Ansehen und Prestige? Das sind für mich die eigentlichen Fragen.

Übrigens:
“Die Touristen kommen plötzlich gucken.” Wer weiß, womöglich profitiert Limburg am Ende sogar noch von seinem prunksüchtigen Bischof.”

Das Ganze wirkt auf mich wie Neuschwanstein.

Aber davon abgesehen, Limburg ist wirklich eine Besichtigung wert. Unglaublich spannende Gebäude. Zusammen mit Esslingen haben sie wahrscheinlich die meisten Fachwerkgebäude aus dem 13. Jahrhundert. Die Altstadt lagert sich um den Domberg, ganz oben thront der Dom, für viele noch ungewohnt in seiner (wieder) bunten Bemalung. Durchaus sehenswert. Nicht nur das Schloss Neuschwanstein die Bischofsresidenz sondern auch der Rest.

Nachtrag:

Eine schönen Beitrag über die Burg Limburg, der direkte Nachbar gibt es hier im Burgerbe-Blog

 

Bilanz eines Wanderwochenendes

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Als Nachtrag zu Frau Kaltmamsell s Bericht. Es ist kein Einzelfall, gar keiner.
Bei mir war es ganz klassisch: Die Schuhe sind selten gebraucht aber schon einige Jahre alt. Auch hier mal wieder LOWA-Schuhe. Nein, gefährlich war es nicht, bzw. ich bin froh, dass ich, als ich auf Burg Drachenfels herumkletterte, noch nicht wusste, dass die Sohlen kurz vor der Ablösung waren. Die Wege waren angenehm zu laufen, aber dennoch: Stundenlang durch Pfützen und sumpfige Wege auf Brandsohlen zu laufen ist nicht so spassig. Ich musste die Wanderung irgendwann abbrechen.

Im Grunde müsste auf jedem Wanderschuh, vor allem von LOWA, ein Hinweis stehen: Sollten Sie diese Wanderschuhe nicht wöchentlich benutzen, ist das Mitführen eines Ersatzpaars im Rucksack anzuraten.

Ganz ehrlich: Ich wandere gerne aber selten. Ich dachte, Wanderschuhe wären was für die Ewigkeit, und es würde sich lohnen, hier ordentliche Schuhe zu kaufen. Aber ich kauf mir keine neuen Wanderschuhe mehr, wenn die im Gebrauch ständig kaputt gehen. Nächstes Mal mit ganz normalen Halbschuhen. Und auf jeden Fall keine LOWA-Schuhe.

 

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Spaziergang auf dem Land

Spaziergang auf dem Land