Archiv der Kategorie: alltägliches

Smile

Graffiti kann ganz einfach sein – und die Welt strahlt dich an.

Graffiti kann ganz einfach sein...

Auch hier große Erleichterung, wir sind wieder online. Neverevereverever touch a running system. Eine Woche Ärger. Und das nur, weil die Telekom den Termin falsch notiert hat und dann alles aufs Wochenende hin passieren musste, was automatisch schief gehen musste. Egal, es läuft. Smile.

Kunst und Alltag

Im Esslinger Klosterhof gesehen:

Das ist Kunst:
Die Installation von Maria Grazia Sachitelli im Klosterhof im Rahmen der Ausstellung Garten Eden*. Senklote hängen an einem schief gewachsenen Baum und markieren den Raum und betonen dessen Individualität.

Leider kein Bild, am besten hier klicken und unter Agneshof schauen (Bilder kann man weiterklicken)
oder hier aktuell

* Das diesjährige Kulturprojekt der Region Stuttgart heißt Garten Eden. Auch in Esslingen gab es ein Ausstellungsprojekt der artgerechten Haltung Bildender Künstler e.V. in Zusammenarbeit mit vielen Esslinger Kirchen und Institutionen wie Kulturamt, Stadtbücherei, Stadtarchiv, Synagoge Esslingen und, und und sowie interreligiöse Kulturtage.
hier ein Bilderbogen durch die diversen Ausstellungsorte.

Und das ist Alltag, an fast gleicher Stelle:

Kunst im Alltag

Irgendwie schön. Ich liebe meine Stadt.

Das lange Wochenende in Bildern

Donnerstag
Donnerstag

Freitag
Freitag

Samstag
Samstag

Sonntag
Sonntag

Es gibt schlechtere Wochenenden, würde der Schwabe sagen.

Und der Dicke Turm freut sich

Der jährliche Denkmaltag frisst ja schon viele Kräfte und Energien bei mir. Jedes Jahr ein neues Thema, Hunderte von Leuten sind zu koordinieren, viele, viele Befindlichkeiten sind zu berücksichtigen und dann noch eine in großen Teilen im Freien stattfindende Veranstaltung in diesen unsicheren Wetter-Zeiten.

Aber jedes Mal freut es mich aufs Neue, wie das Ganze dann funktioniert, sich zu einem Ganzen einfügt und einfach nur schön wird. Viele alteingesessene Esslinger kommen jedes Jahr zu Führungen und entdecken schon wieder etwas Neues. Ich zeige einen Giebel, ein Detail, ein Fenster – und viele sagen: das habe ich ja noch nie gesehen. Unser Blick wandert im Alltag auf gewohnten Wegen, wo ist der Laden, wann kommt der Bus, kann ich die Straße überqueren, was gibt es Neues im Schaufenster? Die Führungen lernen neu zu sehen und neu zu bewerten.

Die vielen Hausbesitzer, die bereit sind, Ihr Denkmal zu zeigen, die bereit sind an einem solchen Tag selbst ihr Wohnzimmer zu öffnen. Oder die Stunde um Stunde immer wieder neuen Besuchern die freigelegte Wandmalerei zeigen.

Die Kinderstadtführer, die dieses Jahr das erste Mal Stadtführungen machen. So ist mir um den Stadtführer-Nachwuchs nicht mehr bange.

Die vielen Veranstaltungen für Alt und Jung, Kinderführungen, Spezialführungen, Überblicksführungen, Werkstattführungen, offene Häuser, Blindenführungen – es ist für jeden etwas dabei.

Das Wetter, das doch j e d e s m a l gut ist. Trotz Bangen vorher.

Die vielen Gespräche, vor und nach den Stadtführungen. Der Wert von solchen Veranstaltungen bewegt sich ja auch im Aufeinandertreffen von Menschen. Deswegen ist uns der Essensstand am Marktplatz so wichtig. Das Verständnis für Denkmalpflege kann an einem solchen Tag leichter geweckt werden.

Die vielen Menschen, die sich für Denkmale einsetzen. Jedes Jahr gibt es wieder eine Gruppe von Menschen, die Mühe und Zeit investieren, sich für ein gefährdetes oder leer stehendes Denkmal einzusetzen. Denn Denkmale sind vielfach gefährdet, ob marode Weinbergmauern, teure Sanierungen an Kirchen, Neubaupläne, die Baudenkmale einfach wegradieren wollen, oder auch leer stehende Wahrzeichen einer Stadt wie der Dicke Turm. Hier hat sich mit unglaublichem Einsatz eine kleine Gruppe, die Turmwächter, bereit erklärt, auf diesen Turm aufmerksam zu machen. Die Esslinger spüren sehr wohl, dass es ein Wahrzeichen, das nicht genutzt wird, auf Dauer schwer hat. Sie nehmen wahr, dass Denkmale nicht nur einen rechnerischen Wert haben (der oft gegen Null geht) aber auch einen ideellen Wert. Sie verstehen, dass es kein Zeichen von Rückständigkeit ist, sich für Vergangenes einzusetzen.

der Dicke Turm am Denkmaltag

Und der Dicke Turm thront über der Stadt und freut sich.

Der Sonntag wird bunt

irgendwas ist ja immer und so hetze ich durch Raum und Zeit, immer im Versuch, die Todo-Liste einzuholen. Pausen gibt es auch, sie sind aber irgendwie immer teuer erkauft. Zeit zum darüber Bloggen fand ich nie, nein nicht die Zeit, es war die Muße die fehlte.

Aber immerhin sind wir beim Lieblingsprojekt auf der Zielgeraden, wie jedes Jahr gibt es auch dieses Jahr einen Tag des offenen Denkmals, dieses Jahr ist das Thema schlicht und einfach: Farbe. Es gäbe viel dazu zu sagen, aber noch besser ist es, hinzugehen und zu schauen und zu hören und zu staunen und zu fragen. Und ich freue mich an unserem bunten Programm:

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Wie immer ist meine völlig unparteiische Empfehlung: Gehen Sie am Sonntag nach Esslingen, dort wird ein reiches Programm geboten, mit Führungen und Gastronomie und kulturellem Begleitprogramm.

Und alle anderen können sich auf der Denkmalseite über die anderen Orte informieren, es ist fast überall ein Denkmal oder zwei zu entdecken.

Ach…

bei Tchibo gibt’s auch Kaffee??

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2014 – Die Reise beginnt im Kopf

Traditionell ist bei uns der letzte Spaziergang des Jahres am Korber Kopf. Dort landeten wir vor einigen Jahren zufällig an Silvester und seitdem ist das der passende Jahresausklangs-Spaziergang. Dieses Jahr natürlich ein Spaziergang durch die Weinberge mit schönstem Wetter und schönsten Ausblicken.

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Hier sind seit einigen Jahren jährlich wechselnde Skulpturen zu sehen, die Köpfe am Korber Kopf oder „Korber Kopfer Köpf“, wie es der Klabauter nennt. Kuratiert von Guido Messer sind hier spannende Köpfe zu sehen.

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Jede Menge Köpfe, mal mehr mal weniger abstrakt. Zum Teil von namhaften Künstlern aber auch einige von Schulklassen oder von der Initiative Arbeitskreis Kunst und Kultur. Bei manchen fragt man sich auch, wo ist hier der Kopf?
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Der Titel verrät es: „Die Reise beginnt im Kopf“.
Und dies ist doch ein schönes Motto für das kommende Jahr.

Ich wünsche eine angenehme Reise ins Neue Jahr – mit Köpfchen.

Mit der Klasse 9 c und d des Schulzentrums Rudersberg wünschen wir immer Kopf Hoch!
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Gehen Sie nicht kopflos ins Neue Jahr.

Bleiben Sie nicht einseitig in Ihren Sichtweisen,

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und sehen Sie die Dinge ruhig mal von einem anderen Standpunkt.
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Behalten Sie immer ein Lächeln im Gesicht
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Und machen Sie aus allem etwas!
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