Adventsblicke, 21. Tag

21. Tür

21. Tür: Leere und Fülle

Die Leere: Eine erbauliche Begebenheit aus dem Leben des japanischen Kaisers Hirohito

Mitten an einem besonders hektischen Tag wurde der Kaiser einmal zu irgendeiner Veranstaltung gerufen. Aber als er dort ankam, war niemand da. Der Kaiser schritt in die Mitte der großen Halle, stand einen Augenblick schweigend da und verneigte sich dann vor dem leeren Raum. Daraufhin wandte er sich mit lächelndem Gesicht an seine Begleiter. „Wir müssen mehr solche Veranstaltungen einplanen“, sagte er. „Seit langem hat mir nichts soviel Freude gemacht!“

Aus: „Tao Te Puh“, von Benjamin Hoff

***

Schau in den Wasserspiegel hinein,
Mensch.
Du hast alles in dir:
Den Hirten, den König,
den Stern und das Tier.
Hingerissen vom Kind,
deinem herrlichen Herrn,
von dem sie gezogen sind,
wollen sie hinknien in dir,
Mensch.
Und wie Maria
es anschaun,
zuunterst im Grund.
Silja Walter

4 Antworten zu “Adventsblicke, 21. Tag

  1. Beides kann ja so bereichernd sein, die Leere, die Fülle!
    Dank und liebe Grüsse,
    Brigitte

  2. fein, fein, fein,….das gefällt mir sehr gut.

  3. Wie prachtvoll sind Tor und Tür!

  4. ja, und wie farbenfroh. Da kann Op Art noch neidisch werden…

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