Es treibt der Wind, Adventsgedanken 20

It isn’t the whistle that pulls the train.
Vermont Proverb

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Wenn man über den Wind nachdenkt, bleibt man natürlich nicht bei Weihnachten, der Blick richtet sich gleich nach Pfingsten:

„In den biblischen Wörtern für Gottes Geist („ruach“, „pneuma“) haften die Bedeutungen „Wind“, „Atem“, „Hauch“, Bewegung also und Leben . . .

Wind wie Atem bedeuten permanenten Austausch. Ohne ihn ist kein Leben, auch kein religiöses, möglich. Der heilige Geist weht in die Weite und Offenheit hinaus. Ebenso weht er aus der Weite und Offenheit zu uns hin. Deshalb misstrauen ihm insgeheim die geistlich Besitzenden (vgl. Matthäus 5,3) in Kirche und Theologie, die oft rasch mit Vorwürfen wie „Schwärmerei“ oder „Synkretismus“ zur Stelle sind.“

Die Weltleidenschaft Gottes – Denkskizzen, Kurt Marti

***

Der Geist der Freiheit
„Der Geist ist biblisch ein Windhauch, aber auch der Sturmwind. Das Feuer wie der Atem. Energie Gottes, die zur eigenen Kraft, zum Mut, zum Widerstehen wird. Der Geist macht Menschen trotz unterschiedlicher Sprache einmütig, aber nicht uniform, er eint, ohne zu vereinnahmen. Gottes Geist stellt Menschen in den weiten Raum der Freiheit.

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Windhauch, Windhauch
alles wär ein Windhauch
ohne den Geist
der von innen belebt

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Eine Antwort zu “Es treibt der Wind, Adventsgedanken 20

  1. „Gottes Geist stellt Menschen in den weiten Raum der Freiheit“ – das gefällt mir besonders gut…

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