Es treibt der Wind, Adventsgedanken 15

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Das Himmelreich hängt nicht am Himmel,
nicht in den Wolken,
nicht in Wolkenkuckucksheim –
aber es liegt in der Luft.
Du kannst es fühlen,
mit deinen Sinnen empfinden;
und riechen kannst du es,
wenn du eine gute Nase hast;
und sehen,
wenn dir noch nicht hören und sehen
vergangen ist,
und du kannst es schmecken in Brot und Wein.
Das Himmelreich
ist eines Menschen gleich
aus Fleisch und Blut,
mit Herz und verständnisvollen Gedanken –
unscheinbar,
der aus sich nicht viel Aufhebens macht;
der aber den Menschen aufhebt,
der ihm begegnet.

Das Himmelreich
durchbricht die dunkelsten Seiten
der Welten.
Es erleuchtet die schwärzesten Seelen.
Die Todeszonen
verwandeln sich in Friedenszeiten.
Die Erde blüht wieder auf.

Hanns Dieter Hüsch: Psalmen für Alletage
Psalm 68 Träume – keine Schäume

***

Zugabe:
frischer Wind auch bei der Verkündigung der Weihnachtsgeschichte

3 Antworten zu “Es treibt der Wind, Adventsgedanken 15

  1. Wunderbar, diese himmlische Brise!
    Fein aufgefrischte Grüsse,
    Brigitte

  2. Was für eine prachtvolle Tür – mit Gesicht ;-)
    Herzliche Grüße, Franka

  3. Wie heisst es doch so schön: „Das Himmelreich ist mitten unter euch.“…
    Liebe Grüße!

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