Gelesen: Januar

Januar ist eindeutig Lesezeit:
(wie immer: Empfehlungen bekommen ein Sternchen)

*Loki Schmidt
„Erzähl doch mal von früher: im Gespräch mit Reinhold Beckmann“
Die Gesprächsform liest sich leicht, (zu Beckmann sag ich nichts) der Schwerpunkt ist die Jugend und frühe Erwachsenenzeit von Loki Schmidt.  Ich mag ihre unsentimentale, weltoffene, zupackende Haltung.

Gert von Klass, „Die Wollspindel“, 1955
Die Geschichte der Familie Merkel und der Esslinger Firma Merkel und Kienlin (heute noch ist die „Esslinger Wolle“ bekannt)
eher speziell, der Ton ist schon sehr stark für die fünfziger Jahre typisch. Nur für Leute mit lokalem Interesse.

*Barbara Dobrick
„Aber sprich nur ein Wort: Eine katholische Kindheit“
ein gutes Buch, weil es diese katholische Kindheit nachdenklich und kritisch anschaut, ohne dass es jetzt zur Generalabrechnung mit dem Katholizismus kommt.

Barbara Dobrick
„Vom Lieben und Sterben“

Monika Schwalb,
„Ich bring dich bis zur Tür“

Will ich zu beiden nicht viel sagen. was man halt so liest in Zeiten …

*Julie and Julia: My Year of Cooking Dangerously von Julie Powell
Deutsch:  Julie & Julia: 365 Tage, 524 Rezepte und 1 winzige Küche
Das war klar, dass ich dies nach dem Film lesen musste. Flott geschrieben, macht Lust aufs Kochen. Und sowohl Film als auch Buch machen Lust auf die Lebensgeschichte von Julia Child, sie steht im Film sehr viel stärker im Vordergrund. Deswegen muss ich mir  „My Life in France“ auch noch holen….

Anne Fortier
„Juliet“
Deutsch: Julia
Ein echter Schmöker, auch wenn ich ihn ein bisschen an der Kitschgrenze fand. Die Geschichte um die Shakespeare-Vorläufergeschichte von Romeo und Julia, die in Siena spielt ist interessant, schön sind auch der mittelalterliche und der aktuelle Erzählstrang verwoben. Liisa beschreibt recht ausführlich.

Paolo Giordano (Deutsch: Bruno Genzler)
„Die Einsamkeit der Primzahlen“
Sicher ein gutes Buch, hat mich aber gar nicht gepackt. Ich musste jetzt sogar kurz überlegen, ob ich es wohl fertig gelesen habe. Die Personen sind sehr weit weg von mir, sie kamen mir sehr schematisch vor.
Liisa konnte mehr damit anfangen

Im Februar wird es sicher weniger werden, denn im Moment kämpfe ich mich durch die „Geschichte des privaten Lebens“ von Ariés, zumindest durch den Band des 19. Jahrhundert, da bleibt wahrscheinlich nicht so viel Zeit für mehr.

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