Eine Woche Nord-Holland, Tag 6

Ein Tag in Harlingen stand heute auf dem Programm, ein Programmpunkt, der nicht ausfallen durfte, schließlich haben der Klabauter und ich uns dort vor fast 10 Jahren beim Segeln kennen gelernt. Umso schöner, dass das Wetter heute mitspielt.

Letztlich war der Weg das Ziel, denn um nach Harlingen zu kommen, muss man über den Abschlussdeich – ein beeindruckender Weg. 32 Kilometer lang: links Wasser, rechts Deich. Kann man nicht beschreiben, muss man erfahren. Die ganz tapferen natürlich mit dem Fahrrad. Auf halber Strecke eine Bushaltestelle im Nichts.

auf dem Abschlussdeich

Die steht hier wegen dem Monument und natürlich müssen auch wir hier Halt machen und uns das Ganze auch noch von oben ansehen. Auch hier sieht man: links Wasser, rechts Wasser. Reduzierung auf das Wesentliche.

auf dem Abschlussdeich

Monument am Abschlussdeich

Begleitet wird die Fahrt von Deichschafen, ich habe mir sagen lassen, es sind spezielle Schafe mit 2 kurzen und 2 langen Beinen, damit sie am Deich nicht umkippen. Es gibt also linksrum-Schafe und rechtsrum-Schafe. Klingt durchaus glaubhaft.

auf dem Abschlussdeich

Natürlich freuen wir uns als echte Touris über jede geöffnete Schleuse. „Ein Schiff auf der Autobahn!!“ (eine Muschel! eine Muschel!!) Ich kann mir vorstellen, dass diese Begeisterung im Berufsverkehr deutlich abnimmt.

Harlingen ist deutlich schöner als wir es in Erinnerung haben. Und natürlich: Hafenfest und Kirmes, wie fast überall.

Harlingen

Harlingen

Harlingen

Wie in jeder Hafenstadt gefallen mir die Durchblicke, auf einmal taucht hinter den Häusern wieder ein Schiff auf.

Harlingen - Häuser und Schiffe

Harlingen
holländische Idylle…

Pflichtprogramm ist natürlich ein Essen in der Pommesbude, in der wir damals ins Gespräch kamen. Nur weiß keiner von uns so ganz genau, welche dies war. Wir entscheiden sehr pragmatisch, dass die Pommesbude direkt am Zuiderhafen, bei der man im Freien sitzen kann und den Hafen im Blick hat, ein angemessener Platzhalter ist und wir lassen es uns dort gut gehen.

Leider habe ich den Hafenkran nicht fotografiert, irgendwann würde ich da schon mal gern eine Nacht verbringen. Oder in einem Leuchtturm.

Spontan verliebe ich mich in die 4 Löwen am Hafen – zu niedlich ist ihr Anblick, auch wenn man sofort nach dem augenärztlichen Notdienst rufen möchte…

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Zurück nach Camperduin zur abendlichen Runde am Strand – heute ist Angeltag. Ich dachte immer, Angler seien Einzelgänger.

Camperduin

Anscheinend nicht in Holland. Es ist, wie alles – gezellig.

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Doch da, plötzlich! Ein Fisch. Tatsächlich ein Fisch. (Eine Muschel!, eine Muschel!!!)

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„Hey, Leute, kommt mal, da hat einer tatsächlich einen Fisch gefangen!“
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„Ach, so sieht also ein Fisch aus?“
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So arg viel Fische werden hier wohl nicht gefangen..

Dafür auch mal ein Schwein

Schweine im Weltall

7 Antworten zu “Eine Woche Nord-Holland, Tag 6

  1. Einen Dank und ein Lächeln in deinen Tag!

    Liebe Grüsse,
    Brigitte

  2. Wir haben zweimal in der Gegend (1x Egmont, 1x Sint-Martenzee) Urlaub gemacht und es beide Male nicht auf den Abschlussdeich geschafft. Da haben wir anscheinend doch was verpasst.

  3. Stimmt, bei schönem Wetter lohnt da absolut ein Besuch. Wir haben aber auch noch lange nicht alles gesehen. Beim nächsten Mal möchte ich eine Radtour entlang der Leeghwater-Route machen.
    Man muss einfach immer wieder hin.

  4. Schönes Wetter war leider Mangelware – deswegen haben wir die raren Sonnentage dann lieber am Strand verbracht als in der Gegend rumzufahren. Radeln kann man übrigens auch im Dünenreservat ganz schön.

    Ich denke aber, wenn wir nochmal zwecks Sommerurlaub in die Niederlande fahren, dann ist das nächste Mal Zeeland dran.

  5. Das ist eine gute Wahl, wir sind ja begeisterte Zeelandfahrer. Durchaus zu empfehlen.

    Und auch da gibt’s ja mit dem Deltapark Neeltje Jans ein Gegenstück zum Abschlussdeich.

  6. Wie üblich wunderbar, vor allem an grauen Tagen wie diesem. Schön, daß Du Urlaub machst und uns noch etwas mitbringst.

  7. upps, der Kommentar war irgendwie im Spam-Ordner versteckt. Seltsam.

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