Unterwegs nach Weihnachten

Adventsbild, 19. Dezember

Wenn du schnell gehen willst, dann gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, dann mußt du mit anderen zusammen gehen.
Aus Afrika

Das Leben ist keine Pauschalreise, wir müssen uns selbst kümmern, um unseren Weg, um unser Gepäck, ums Reisetempo. Aber deswegen brauchen wir Reisebegleiter, Weggefährten, zumindest für Teilstrecken. Es gibt Menschen, die uns ein Leben lang begleiten und es gibt „Lebensabschnittsgefährten“…

Dazu brauchen wir aber auch ein gleiches Reisetempo oder zumindest ein ähnliches. Beim Motorradfahren ist es unerlässlich, dass der Sozius sich mit in die Kurve legt. Man klebt aneinander und ist aufeinander angewiesen. Auf Reisen muss man nicht Schritt für Schritt miteinander gehen, man kann auch aufeinander warten oder einer geht schon mal voraus.

Wenn ein Mensch nicht Schritt hält mit seinen Mitmenschen, dann kommt es vielleicht daher, daß er einen anderen Rhythmus hört. Soll er doch nach seiner Musik gehen, die er vernimmt, einerlei, in welchem Takt und woher sie kommt.
Unbekannt

Mal brauchen wir viel, mal wenig Begeleitung. Aber an den entscheidenden Stellen sind wir alleine auf uns angewiesen, es kann uns keiner auf den Gipfel tragen. Aber Hilfestellung geben.

Und manchmal merkt man selbst gar nicht, wie sehr man für jemand anders eine Hilfe war, wie man jemand beim entscheidenden Schritt eine Hand gereicht hat. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die helfen.

Dein Lächeln

Zufällig fange ich dein Lächeln ein
und stecke es
in meine Tasche
als Begleiter
für den Tag

Dietrun Gebert-Feth

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