Unterwegs nach Weihnachten, 4. Dezember

Adventsbild, 4. Dezember

Sich aufmachen, losgehen. Die Gedanken werden dabei durchgelüftet.

Wie immer ist die Sprache hier durchaus aussagekräftig:
Es bewegt mich etwas, ich bringe etwas zuwege, es ist mir eingängig, ich bekomme Zugang zu etwas, die Dinge nehmen einen guten Ausgang, es gibt Vorgänge, den Gang der Ereignisse….

Die Sprache zeigt uns, Denken und Bewegen gehören eng zusammen, das Gehen beflügelt den Geist.

„Vertraue nie einem Gedanken, der Dir im Sitzen gekommen ist“.

Nicht umsonst gibt es in den Klöstern Kreuzgänge, gibt und gab es zu allen Zeiten Pilger, die sich auf den Weg machten (manche sind auch einfach mal weg) und auf dem Weg nicht nur Strecke zuwege bringen.

Meditation im Gehen ist aber auch im Kleinen möglich. Und auch das absichtlich absichtslose Gehen – das Flanieren kann und soll wieder zu Ehren kommen. Ein Spaziergang kommt ja vom italienischen spaziare – sich räumlich ausbreiten. Auch hier wird nicht nur der Körper räumlich ausgebreitet, auch der Geist bekommt Raum.

Nur wohin gehen eigentlich die Gedanken, wenn sie gedacht wurden?

Also lassen wir uns es gut gehen…

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