Das Gedicht zum Wochenende

Herbst

Ich bin, das lässt sich nicht bestreiten,
Die herbste aller Jahrszeiten:
Raue Winde, scharf wie Säbel,
Welke Wälder, graue Nebel.
Die Vögel klagen leise, leise
Und gehen auf die Winterreise.
Dann lischt die Sommersonne aus.
Holt eure Gummischuhe raus.

Mascha Kaléko

Eine Antwort zu “Das Gedicht zum Wochenende

  1. Spannend und charmant, wie Mascha Kaléko gewisse Themen, wie hier den Herbst, auf den Punkt bringen konnte…

    Ich fühle mich jetzt gleich viel herbster! ;-)

    Gruss, Brigitte

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