Das Gedicht zum Wochenende

Eigentlich passt heute nur Heinrich Heine

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht…

Aber statt dessen:

Welch ein Glück,
dass es die einfachen Dinge
immer noch gibt,
immer noch Felder
und rauschende Bäume
und den Mond am Himmel,
so hoch aufgehängt,
dass ihn niemand
dem Nachbarn zum Trotz
herunterschiessen kann.

Karl Heinrich Waggerl

2 Antworten zu “Das Gedicht zum Wochenende

  1. Es ist alles so schrecklich — ich würde mich gern in meinen Garten zurückziehen und die Amseln füttern. Aber die Sorgen sind zu groß: Was passiert mit den Armen im Staat? Wie wird mit uns Bürgern umgegangen? Und wenn jetzt unter meinem Grundstück Atommüll gelagert werden soll?

    Ich bin um den Schlaf gebracht, und ich habe das Gefühl, ich muß etwas tun. Dringend.

  2. ich stand auch zwei tage unter schock. aber es hilft ja alles nichts. jetzt muss herr westerwelle zuerstmal zeigen, dass er regieren kann. muss er ja auch noch lernen, schliesslich hat er bisher nur opposition gemacht. die müssen sich zusammenraufen und trotz allem, sie können nicht einfach drauflosregieren. das ist das gute an einer demokratie, jetzt merken wir doch wieder was wir daran haben.

    und wir? können durchaus unseren teil beitragen. vielleicht auf lokaler ebene? oder die bundestagsabgeordneten unseres wahlkreises befragen. die sind ja in kontakt mit ihren wählern. man kann denen schon zeigen, dass man politik nicht nur alle 4 jahre für 5 minuten mitverfolgt.

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