Der Weg ist das Ziel

Und dann war da noch ein Sonntagsausflug. „Lass uns doch mal nach Hirschhorn oder Eberbach fahren. Da soll es ganz nett sein und ein, zwei Burgen kannst Du auch sehen.“

Um es gleich zu sagen, in Eberbach sind wir nie angekommen aber ein denkwürdiger Ausflug wurde es allemal. Zuersteinmal hingen wir in Neckarsteinach, der 4-Burgen-Stadt fest. (tolle Fotos hier und hier: )

Nachdem wir uns die Burgen zu Gemüte geführt hatten, war der Biergarten unter Kastanien, mit Blick auf die Schiffsanlegestelle einfach zu verlockend. Beim Schiffe- und vor allem Touristengucken kam schon fast Bodensee-Feeling auf.

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„Lass uns doch zu dieser Burg da drüben fahren, die sieht irgendwie spannend aus.“ O.k. Karte gecheckt, was ist das für eine Burg? Dilsberg, noch nie gehört.

Wie heißt es so schön, der Weg ist das Ziel. Die Fahrt dorthin war ein echtes Erlebnis. Hätten wir eine Romantikklingel am Auto, sie hätte Sturm geläutet. Gleich nach ein paar Metern sagt das Navi: hier links abbiegen.
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Aber da war nur eine kleine Fähre. Sehr klein.

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Ich liebe ja diese Dinger, wenn man so ganz flach übers Wasser gleitet. Der Fährmann wirkte wie der glücklichste Mensch bei der Arbeit. Den ganzen Tag im Freien, immer auf dem Wasser. Selten habe ich jemand gesehen, der zufriedener mit seiner Arbeit war.
Aufschlussreich auch die Preistafel: 1 Stück Großvieh, 1 Stück Kleinvieh, Fuhrwerk mit Zugtieren …
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Die Weiterfahrt führte durch Mückenloch (der Ort heißt wirklich so!), vorbei an Ziegen, Schafen, Kühen, entlang des Neckars und auf die Höhen. Auf einem Aussichtsparkplatz sitzen zwei ältere Menschen auf Klappstühlen neben ihrem Auto. Der Blick geht nicht zur schönen Aussicht, sondern zur Straße (wie im Ruhrgebiet, kommt mir sofort in den Sinn.) Wahrscheinlich haben sie schon zu viel Idylle getankt und müssen jetzt vor dem Heimfahren noch ein wenig Normalität nachfüllen.

Die Burg selbst ist nicht nur eine Burg, es ist ein ganzes Dorf in einer Festung. Einfach nur idyllisch. Jugendherberge, Cafés, Chocolaterie und eine Burgruine, es hat alles was man für einen perfekten Ausflug braucht.
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Von der Burg selbst steht noch der Treppenturm des Palas und eine hohe Ringmauer. Eine witzige Mischung, die da übrigbleibt.

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Unser Fazit: Dilsberg lohnt einen Besuch. Und wenn schon, dann gleich mit Fähre.

Ach ja, in Hirschhorn waren wir dann auch noch

3 Antworten zu “Der Weg ist das Ziel

  1. Fast eine Bilderbuchwelt: Danke für’s Präsentieren!

    Gruss, Brigitte

  2. Pingback: Der Weg ist das Ziel | Stories & Places

  3. Pingback: Abgesang auf eine Fähre | Doppelblog's Weblog

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