Rosengasse und Petersiliengasse

Dass die Rosengasse in mittelalterlichen Städten oft der Ort war, in dem man die sogenannten Hübschlerinnen – also Prostituierte – finden konnte, wusste ich schon. (Das Gasthaus zur Rose – die Rose als Symbol der Venus – hatten wir ja schon mal)

Aber gestern habe ich gelernt, dass auch das Petersiliengässchen häufig diese Funktion hatte. Hier ist der Name wohl  auf den Petersiliensud zurückzuführen, den die weisen Frauen sowohl zur Menstruationsförderung als auch zur Abtreibung verwendeten. (Manchmal war es wohl auch der Ort, an dem Hebammen oder Weise Frauen zu finden waren.)

Tatsächlich gibt es in vielen alten Städten eine Petersiliengasse. Meist klein und in Stadtrandlage. Hier heisst das Ganze natürlich Peterlinggässle.

Man lernt nie aus, das ist das Schöne.

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