Lesen und Kochen

Als Jugendliche fand ich, der Gipfel der Langeweile ist, Kochbücher zu lesen. Also nicht direkt in der Küche, um zu kochen sondern einfach so, statt sonstiger Lektüre. In Kochbüchern zu blättern, sich die Rezepte vorzustellen usw. (Davon abgesehen, dass ich damals und heute Rezepte eh überschätzt fand. Zumindest die Gramm-für-Gramm-Umsetzung, ich nehme Kochrezepte eher zur freien Inspiration. Ich koche „au pif“ sozusagen) Meine Mutter verschlang ein Kochbuch nach dem anderen (welch schöner Satz) und ich fand’s zum Gähnen.
Heute – lese ich Kochblogs… Auch nicht anders? Nun, zum einen lasse ich mich immer wieder zu Rezepten inspirieren. Aber ich mag vor allem Kochblogs, die eine Geschichte erzählen. Das ist wie mit den Kaffeetassen …

Und da kann ich Ihnen zwei Kochblogs ans Herz legen:

Peppinella kocht Dir was. Peppinella fängt an, ein Rezept zu beschreiben, mittendrin erzählt sie, von ihrer Schwiegermutter, von Italien, vom Peppinella-Mann, was halt so dazu gehört. Im Moment beschreibt sie das Ostermenü. Sie ist noch beim Karfreitag abend, es werden also noch viele schöne Geschichten folgen. Wunderbar auch die Geschichte ihrer Eltern und Schwiegeltern

Ein weiteres: Nach Dienstschluss. Jeden Tag ein Abendessen. Schön gekocht und noch schöner geschrieben.

2 Antworten zu “Lesen und Kochen

  1. Hah! Kennst du von Jan Weiler „Maria, ihm schmeckt’s nicht“? Bayerischer Journalist heiratet in italienische Großfamilie ein… Kann ich jedem wärmstens empfehlen!
    Liebe Grüße!

  2. Herrlich, diese Pippinella. Danke für den Link.

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