Adventsgedanken 7. Dezember

Heimat entsteht in der Fremde.

Walter Ludin

Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.

Theodor Fontane

Erst in der Fremde kann ich erkennen, nach welchen Regeln meine Heimat funktioniert. Was ich schon immer so gemacht habe, wird woanders vielleicht ganz anders getan oder gedacht. Auf einmal habe ich die Wahl, ich kann es so oder so machen.

Und ich kann dabei verstehen, weshalb ich so bin wie ich bin, wie sehr ich von meinen Wurzeln geprägt bin. Ich kann darauf stolz sein, wie wir sind, ich kann es auch komisch finden. Durch den Vergleich habe ich erst die Möglichkeit.


Übrigens empfehle ich als Sonntagslektüre Lilas Umfrage an die Deutschen, welche Identität für uns wichtiger ist, Europäer, Deutscher oder Bewohner einer Region? Auch hier immer wieder der Gedanke, dass regionale und eurpäische Identität beide notwendig sind. Mal mehr mal weniger. Und immer, immer wieder der Hinweis, wie sehr wir die Fremde benötigen, um die eigene Heimat zu finden.

Heimatliebe und Weltoffenheit

eröffnen uns als Augenpaar

immer wieder neue Horizonte

Klaus Huber

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