Merkwürdiges in Solothurn – von der Erschaffung der Welt

Solothurn hat eine Menge Merkwürdigkeiten zu bieten. (andere Städte natürlich auch, zumal die eigene, nur sieht man es da nicht so. Wahrscheinlich sieht man die eigenen Merkwürdigkeiten für normal an. Aber was ist schon normal?)

So gibt es nicht nur die schon erwähnte Elf:

„Ja mit der romantischen und so ganz unbrauchbaren Elf, die nur durch sich selber teilbar ist, setzt Solothurn ein Gegengewicht gegen jede berechenbare Rationalität“ *

Aber auch der Stadtschreiber Franz Haffner (1609 – 1671) weiss von Merkwürdigkeiten:

„In der Barockzeit sodann, eine Epoche voller Phantasie und Wundergläubigkeit, entwickelt sich unsere Elf dank kräftiger Nachhilfe des Stadtschreibers Franz Haffner (1609 – 1671) zu jener magische und eben „heiligen“ Zahl, die nun an unserem Ortsnamen haftet … Aber aufgepasst: ein kritischer Forscher war Haffner nicht.

Amüsant sind Meldungen wie: die uralte Stadt Solothurn wurde 1926 Jahre nach Erschaffung der Welt und 2126 Jahre vor Christi Geburt erbaut.“ *

Solothurn wurde, seiner Aussage nach, sogar noch vor Rom erbaut.

Dies führt zu einem Gemälde von Franz Michael Schwaller (1792) bei dem die Bürger Solothurns Gott der Erschaffung von Adam und Eva zuschauen. Ich habe es leider nicht gesehen dieses Gemälde, aber die Geschichte gefällt mir sehr.

* Das Büchlein von der „heiligen“ Solothurner Elf, Paul Ludwig Feser

2 Antworten zu “Merkwürdiges in Solothurn – von der Erschaffung der Welt

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