Was ist Gesundheit?

Irgendwo über diesen Satz gestolpert:

„Gesundheit erblüht im Laufe der Zeit“

Ich finde, da ist viel Wahres dran. Der Satz drehte sich um seelische Gesundheit, es passt aber auch auf körperliche Gesundheit. Entgegen der normalen Ansicht, dass man je älter man wird, auch immer mehr Zipperlein hat – und vor allem nur noch darüber redet.

Im Gegenteil, Gesundheit hat ja auch was mit sich selbst um sich kümmern, mit Körperbewusstsein und dem Wissen was einem selbst gut tut, zu tun. Je älter ich werde, desto weniger mache ich mich ja verrückt, wenn ich irgendetwas habe, weil ich vieles besser einordnen kann, eher weiß, was dagegen zu tun ist oder wie ich es vermeiden kann. Und wie ich damit leben kann.

Die Frage ist ja auch, was ist eigentlich Gesundheit? Und da weist Manfred Lütz (Lebenslust – Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult ) zu Recht daraufhin, dass die Definition der WHO viel zu weit geht:

„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“

Nach dieser Definition wäre niemand gesund. Vielleicht ist das auch ein viel verbreiteter Irrtum, zu glauben, nur wenn ich gar nix habe, nicht den kleinsten Piekser bin ich gesund. Manfred Lütz zitiert weiter einen Hausarzt, der meint, gesund sei ein Mensch, der mit seinen Krankheiten einigermaßen glücklich leben könne.

Gesundheit ist für mich, wenn ich mit dem was ich habe, zufrieden leben kann, mich damit arrangiert habe

Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass man nur selbstverantwortlich ist für seine Gesundheit. Letztlich ist Gesundheit ein Geschenk. Und alle Überlegungen über Gesundheit werden hinfällig, wenn einen eine echte, schwere Krankheit trifft.

Und doch finde ich es nachdenkenswert, zu sagen, Gesundheit muss wachsen.

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Eine Antwort zu “Was ist Gesundheit?

  1. Die Gesundheit ist so eine Sache. Mit dem Spruch hast du auch recht. Es gibt nach diesem Zitat nach, so gut wie keinen gesunden Menschen. Die Prioritäten werden im Leben anders gesetzt, das Leben und der Alltag von anderen mehr bestimmt und verplant als von einem selbst. Man darf sich nicht wundern, wenn man in absehbarer Zeit das eine oder andere Wehwehchen schon hat. Selbst mit Prävention kann man nicht alle Nebenwirkungen unterbinden. Vielleicht kann man mit Heilgymnastik oder Massagen noch etwas bewirken oder irgendwas hinauszögern. Ich versuche es zumindest und halte mich dabei ganz gut. Mal sehen…..ist ja auch eine Geld und Zeitfrage. Wünsche noch allen viel Gesundheit!

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