du schäkerst mit deiner uhr
rätst
und daneben
immer hält sie es weniger eilig als du
gestrenge lehrerin unerreichter geduld
Erwin Jäckle, Schweizer Journalist, Schriftsteller und Politiker
zeit
du schäkerst mit deiner uhr
rätst
und daneben
immer hält sie es weniger eilig als du
gestrenge lehrerin unerreichter geduld
Erwin Jäckle, Schweizer Journalist, Schriftsteller und Politiker
zeit
Kategorien: bibliothek
Mit Tag(s) versehen: uhr, zeit
Kategorien: alltägliches · fundstücke · zeit
Mit Tag(s) versehen: sommerzeit, uhr, winterzeit, zeit, zeitumstellung
Auch andere machen sich Gedanken über Heimat. Im Internet gefunden: Ein virtuelles Heimatmuseum, von Jugendlichen bestückt mit Museumsstücken, die Heimat verkörpern.
Wenn ich nur einen Gegenstand zeigen dürfte, welcher wäre für mich Heimat? Oder welcher Gegenstand symbolisiert am besten den Wunsch nach Heimat? Ich bin noch am Überlegen…
Sehr gut gefallen hat mir dieser Betrag über Heimat und Zeit
Zuhause sein in der heutigen Zeit ist ja auch ein Thema. Heimat wird so sehr mit Kindheit assoziiert. Wirkt deswegen Heimat so sehr rückwärts? Heimat, das sind ja auch die Spielsachen, die es nur damals gab, die damalige Mode, dieses „Mensch, weisst Du noch, dass es dass noch gibt…“
Aber Heimat ist doch nicht nur Vergangenheit, Heimat ist auch Zukunft.
Kategorien: warten aufs christkind
Mit Tag(s) versehen: heimat, zeit
Jahre vergehen.
Was uns bleibt,
das sind die Augenblicke
Ernst Ferstl
Kategorien: fundstücke · zeit
Mit Tag(s) versehen: zeit, zitat
„Überlegen Sie bitte einmal: Lässt sich wirklich zwischen Vergangenheit und Gegenwart trenn? Eben als vergangene ist die Vergangenheit gegenwärtig, das heißt aber: Die Geschichte und der jeweilige geschichtliche Augenblick sind eins. Jedem geschichtlichen Augenblick entspricht eine andere, seine Geschichte; im Fluss befindlich ist Geschichte immer als Ganzes und total. Indem sich das Heute wandelt, wandelt sich nicht nur das Heute, sondern auch das Gestern. Das gestern ist geradenwegs eine Funktion des Heute.“
Albrecht Fabri Entwurf eines möglichen neuen Museums, 1953
Aus einem Flyer über das Museum Kolumba in Köln – eins der eindrücklichsten Museen, die ich je gesehen habe – ein „Dreiklang aus Ort, Architektur und Sammlung“. (schöne Beschreibung bei Kelly)
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: geschichte, köln, museum, zeit
„Trotzdem und gerade deshalb: Lassen Sie uns die Vorgärten loben und pflegen, nicht nur jene zwischen Straße und Haus, auch die, die das Wachsein vom Schlafen trennen (das Betthupferl, die Lektüre im Bett), und die, die Arbeitszeit und die arbeitsfreie Zeit unterscheiden und verbinden (der Feierabend, das Wochenende). Durch sie gewinnen wir den Raum, die Zeit und die Kraft, mit dem Rücken zur Wirklichkeit zu stehen.“
Karlheinz A. Geißler
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: übergang, zeit, zwischenraum
Graffiti in einer Unterführung in Trier
„Es ist ein altes Gesetz, daß unterteilte Dinge kleiner sind als das Ganze. Das ungeteilte Ganze ist größer als die Summe der Teile. Zumindest gilt das, habe ich hier gelernt, in hohem Maß von der Zeit. Geteilte Zeit vergeht rasch. Die Großnasen haben ihre Zeit erbarmungslos zerhackt, und die Zeit rächt sich damit, daß sie entflieht, so schnell sie kann. Und darüber wundern sich die Großnasen ständig. Ständig jammern sie, daß ihnen – einen Ausdruck jenes Herrn an dem Abend bei der Dame Pao-leng zu gebrauchen, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe – „die Zeit in den Händen wie Wasser zerrinnt“. Ist denn noch keiner von ihnen drauf gekommen, darüber nachzudenken? Es ist doch nicht schwer, den Zusammenhang zu erkennen. Mir ist schon mehrfach aufgefallen, daß man hier die Floskel: „…der ist einer, der immer Zeit hat“ als Schimpfwort gebraucht. Daß den Großnasen dabei nicht sogar selber etwas auffällt?“
Herbert Rosendorfer – Briefe in die chinesische Vergangenheit
Kategorien: fundstücke · zeit
Mit Tag(s) versehen: fundstücke, zeit
diesmal ganz zum Thema:
woher nimmst du die zeit?
nun, ich schaue auf die uhr
und schaue wieder auf die uhr
und wieder auf die uhr
daher nehme ich die zeit.
beziehungsweise, ich entferne
das oberste blatt des kalenders
und entferne wieder das oberste blatt des kalenders
und wieder, daher nehme ich die zeit.
oder ich öffne den taschenkalender
und habe eine woche vor mir
dann wieder eine woche
und dann wieder, usw.
daher nehme ich die zeit.
oder ein blick auf die zeitung
des heutigen tags
Ernst Jandl
Kategorien: bibliothek · zeit
Mit Tag(s) versehen: gedicht, zeit
eigentlich, eigentlich…. wollte ich ja bei der Blogparade bei Teno zum Thema Zeit – blog around the clock – mitmachen. Aber ach, hélas – ich habe keine Zeit!
Da schauen wir doch mal in unsere Blog-Schatzkiste und finden doch so einiges zum Thema Zeit, schliesslich war schon unser erster Eintrag zu diesem Thema.
So ist die eine oder andere Uhr zu finden – ob gedanklich oder real oder auch virtuell…
Ganz besonders möchte ich nochmal auf meinen Adventskalender zum Thema Warten hinweisen. Weihnachtlich ist es zwar gerade wirklich nicht – alles hat seine Zeit. Aber warten und warten müssen oder auch warten können ist doch immer aktuell.
So verlinke ich hier nochmal:
Ich hoffe, dieser Blogbeitrag ist noch nicht zu spät …
Wohlstand ist, wenn die Menschen mehr Uhren haben als Zeit.
Werner Mitsch
Kategorien: zeit
Mit Tag(s) versehen: blog around the clock, blogparade, uhren, zeit