Doppelblog's Weblog

Mit den Tags ‘wurst’ versehene Einträge

Gewurstel

12. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

und wieder zwei Links für Leasa. (Wer einmal seinen Ruf weg hat…)

Russische Kunst – die ist ihr sicher nicht wurst.

und das Wursteis

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um die wurst

7. September 2008 · 2 Kommentare

die nürnberger weisswürste mag ich auch, obwohl ich kein bier trinke.

irgendwie kommt die wurst immer wieder auf mich zurück, dabei bin ich gar nicht mal so wurstvernarrt. ja, ich esse sie gern, aber auch nicht jeden tag. wenn man an fremden orten gerne regionale erzeugnisse kennenlernt, bekommt man als fleischesserin mit der wurst immer auch ein stück authentizität. eine wurst verbirgt viel (metzger-)individualismus.

einmal gab es im nzz folio die serie „um die wurst“. da wurde monatlich eine wurst und ihr metzger beschrieben. allein das lesen konnte einen hungrig oder satt machen.

der echtzeit verlag hat daraus ein wurstbuch gemacht, in dem vier jahre „um die wurst“ stecken.

leasa

Kategorien: alltägliches
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fränggische Reisesplitter II

7. September 2008 · Kommentar schreiben

Nürnberg – oder: Sechs auf Kraut, statt Sex on the Beach

Wieso sind die Nürnberger Würste so klein?? mal wieder ein Thema für Leasa!

„Der Nürnberger an sich hat nämlich in der Regel daheim eine kleine Nebenerwerbs-Tiefstapelei, heißt infolgedessen Bemmerlein, Scheuerlein, ::: Schönlein, Kleinlein, neuerdings auch Online, und stellt sein Licht gern dahin, wo es Finanzamt und Steuerfahndung nicht sehen, nämlich unter den Scheffel. So könnte man sich etwa auch die Kleinheit der hiesigen Bratwürste erklären.
Merian Nürnberg

weitere Wurstlegenden:

  • Angeblich wurden die Würste von den Nürnberger Gastwirten entwickelt, damit sie auch nach der Sperrstunde in der Lage waren, die Reisenden zu verköstigen – durchs Schlüsselloch.
  • Genauso angeblich wurden die Insassen des Nürnberger Lochgefängnis von ihren Angehörigen mit diesen Würsten versorgt.

Im übrigen habe ich eine alte Leibspeise wiederentdeckt:

Saure Zipfel oder auch Blaue Zipfel genannt…

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HA-RA ist uns nicht wurst

15. Mai 2008 · 3 Kommentare

jaja, “ euer“ HA-RA hans raab hilft uns vielleicht schon bald aus der wurstkrise. er hat hierzulande nämlich einen fisch erfunden, den er optimal in eine hülle eintüteln kann und uns endlich eine fischwurst bescheren wird. der fisch heisst melander, gezüchtet mit diversen welsen. die welse schwimmen in einer hermetisch abgeschlossenen halle. da wird der ha-ra-wels zum rettungsanker der wurstschweiz. oder so.

leasa

Kategorien: alltägliches
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Die Cervelat-Krise

14. Mai 2008 · 2 Kommentare

Es naht Rettung für die Schweizer. Ist auch in Deutschland eine Meldung wert.

Aber Fragen bleiben:

„Nur ein Detail haben die Menschen nicht erfahren: was wirklich im Rinderdarm steckt.“

Und:

Wieso bloggt Leasa vor allem über Wurst???


tine

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wie kommt der nationalstolz in den rinderdarm?

21. März 2008 · 1 Kommentar

nein, die mortadella ist nicht die unsere. die typische schweizerwurst ist die cervelat. die gibts nur hier und wir fürchten uns sehr vor dem ende der cervelat. die cervelat ist genau sooo lang und sooo krumm und hat sooo eine farbe und wenn sie nicht genau sooo ist, ist es eben nicht mehr unsere cervelat. ja, die einen sagen DER cervelat, die anderen DIE cervelat.
unsere cervelat ist bedroht, denn wir dürfen die brasilianischen zebu-rinderdärme nicht mehr importieren. die eu sagt, die rinderdärme seien bse-verseucht und es dürfe kein häutchen mehr eingeführt werden. und wegen den bilateralen verträgen müssen auch wir uns daran halten. aber nur diese zeburinderdärme machen, dass unsere cervelat so wunderschön krumm ist. unsere rindviecher können das leider nicht.
dass es sich hier nicht einfach um irgendein würstli handelt, merkt man daran, dass es zur chefsache ernannt wurde. rolf büttiker, (so, fdp), ständerat und präsident des schweizerischen fleischfachverbandes hat seinerzeit mit einer interpellation die wurst ins rollen gebracht. im rinderdarm stecke eine mischung aus einfachheit, bodenständigkeit, lagerfeuerromantik und nationalstolz.
die bundesrätin doris leuthard, wirtschaftsministerin und cervelat-esserin, hat sich daraufhin der wurst angenommen und weiss nun genau, wie lange unser darmvorrat reicht: bis ende jahr! danach wird die cervelat vorübergehend in einen künstlichen darm gestopft. man mutet uns zu, eine gerade cervelat zu essen, die man nicht mehr so gut schälen kann!
das ganze dauert solange, bis man die bse-gefahr in brasilien neu eingeschätzt hat.

über die psyche der cervelat redet er:

leasa

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die wurst der würste

17. März 2008 · 1 Kommentar

man kennt sie ja, die wurstteppiche, die liegende mortadellascheibe. niemand kennt die brotscheibe dazu, man könnte sich auch gar nicht vorstellen wie gross die sein müsste.

jetzt hat sich der zürcher künstler christoph hänsli durch die wurst gemalt. seit eineinhalb jahren malt er mortadellascheiben, von hinten von vorne und findet sie zum essen nicht einmal speziell gut. zum glück wird die wurst bald als buch erscheinen, das man sich schon vor dem znacht anschauen darf. auch das wird hänsli wurst sein ;-)
das buch wird in kürze bei edition patrick frey erscheinen.

leasa

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