Mit den Tags ‘türen’ versehene Einträge
24. Tür – Macht hoch die Tür
24. Dezember 2007 · 1 Kommentar
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23. Tür – Himmel und Erde berühren sich
23. Dezember 2007 · Kommentar schreiben
Legende von den Mönchen
Es waren zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten Buch, am Ende der Welt gebe es einen Ort, an dem der Himmel und die Erde sich berühren. Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten.
Sie durchwanderten die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt fordert, und alle Versuchungen, die einen Menschen von seinem Ziel abbringen können.
Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen, man brauche nur anzuklopfen und befinde sich bei Gott. Schließlich fanden sie, was sie suchten, sie klopften an die Tür, bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete, als sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer Klosterzelle.
Da begriffen sie: Der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren, befindet sich auf dieser Erde, an der Stelle, die uns Gott zugewiesen hat.
Entnommen aus: Ernst Lange: „Chancen des Alltags“
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22. Tür – welche Tür
23. Dezember 2007 · Kommentar schreiben
Wofür will ich leben?
Du kannst dir nicht ein Leben lang die Türen alle offenhalten,
um keine Chance zu verpassen.
Auch wer durch keine Tür geht und keinen Schritt nach vorne tut,
dem fallen Jahr für Jahr die Türen, eine nach der anderen, zu.
Wer selber leben will, der muss entscheiden: Ja oder Nein –
im Großen und im Kleinen.
Wer sich entscheidet, wertet, wählt und das bedeutet auch: Verzicht.
Denn jede Tür, durch die er geht, verschließt ihm viele andere.
Man darf nicht mogeln und so tun, als könne man beweisen,
was hinter jener Tür geschehen wird.
Ein jedes Ja – auch überdacht, geprüft –
ist zugleich Wagnis und verlangt ein Ziel.
Das aber ist die erste aller Fragen:
Wie heißt das Ziel, an dem ich messe Ja und Nein?
Und: Wofür will ich leben?
Paul Roth
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auch eine Tür…
23. Dezember 2007 · Kommentar schreiben
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21. Tür – Prachtportal und Dienstboteneingang
23. Dezember 2007 · Kommentar schreiben
Repräsentative Prachteingänge – zum Herzeigen, Beeindrucken, aber auch zum Einschüchtern. Viele Portale wollen die Macht, die dahinter steckt, nach außen zeigen und dem Besucher gleich klarmachen, wer er ist, und wo er sich jetzt befindet.
Und versteckte Eingänge, unscheinbare Eingänge. Nebeneingänge, Geheimtüren aber auch Dienstboteneingänge. Klare Zuweisung, wer durch welche Tür zu gehen hat.
(Ich wohnte selbst in Paris in einer Wohnung mit schönem repräsentativem Haupttreppenhaus und dahinter das Dienstbotentreppenhaus mit direktem Zugang in die Küche – heutzutage wunderbar als zusätzliche Einbruchsmöglichkeit zu nutzen ;-) )
Wem gebe ich Zugang? Wem öffne ich meine Türen? Wem zeige ich die prächtige Tür und wem den Lieferanteneingang?
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20. Tür – eine Tür ist eine Tür
23. Dezember 2007 · Kommentar schreiben
Die heutigen Türen sind ja sehr komfortabel – wärmeisolierend, schalldämmend, einbruchhemmend, rauchdicht – und auch noch mehr oder weniger hübsch anzusehen.
Das war nicht immer so.
Die so genannte Klöntür in Norddeutschland, eine Tür, die man den oberen Teil separat öffnen kann, hatte einen recht praktischen Hintergrund. Damit der Rauch (und die Wärme!) aus dem Haus abziehen kann, musste man die Türe offen lassen. Auf diese Weise spazierten einem aber die Hühner und Gänse ins Haus. Abhilfe schaffte eben die Klöntür. Es zeigt aber auch, dass es heute selbstverständlich ist, dass wir unsere Tür schließen können – früher ein Luxus.
In den ältesten Häusern der Menschheit gab es keine Türen, nicht einmal ebenerdige Eingänge. Man betrat die Räume über Leitern vom Dach.
Auch an Burgen kann man verfolgen, wie Türen zu Beginn vor allem als Schutz verstanden wurden (Eingänge im 1. Stock, einziehbare Leitern, Zugbrücken etc.) und im Laufe der Zeit sich immer mehr zu Repräsentationszwecken wandelten.
Und heute ist eine Tür einfach eine Tür – oder doch noch mehr?
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19. Tür – Advent vielleicht
19. Dezember 2007 · 5 Kommentare
Advent vielleicht
Das wäre schön auf etwas hoffen können
was das Leben lichter macht und leichter das Herz
das gebrochene ängstliche
und dann den Mut haben die Türen weit aufzumachen
und die Ohren und die Augen und auch den Mund
nicht länger verschließen
das wäre schön
wenn am Horizont Schiffe auftauchten
eins nach dem anderen
beladen mit Hoffnungsbrot bis an den Rand
das mehr wird immer mehr
durch Teilen
das wäre schön
wenn Gott nicht aufhörte zu träumen in uns
vom vollen Leben einer Zukunft für alle
und wenn dann der Himmel aufreißen würde ganz plötzlich
neue Wege sich auftun hinter dem Horizont
das wäre schön
Carola Moosbach
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18. Tür – zögern
19. Dezember 2007 · Kommentar schreiben
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17.Tür – Symbole
17. Dezember 2007 · Kommentar schreiben
Türschwellen und Türpfosten sind wichtige Orte. Sie galten schon früh als heilig. Die Tür galt als der Ort der Geister und Toten. Übergänge sind immer gefährlich – die Schwellenangst kommt nicht von ungefähr.
Früher wurden die Türpfosten mit Symbolen bemalt oder behängt, es wurden Symbole unter der Türschwelle vergraben, um böse Geister abzuwehren.
Viele Bräuche drehten sich um Tür und Schwelle. Bestimmte Tätigkeiten waren auf der Türschwelle verboten. Die Tür als Rechtsymbol bei der Besitzergreifung wurde von Jakob Grimm in seinen „Deutschen Rechtsaltertümern“ geschildert. Das Berühren der Türe machte einen Kauf rechtskräftig.
Auch heute noch gibt es Reste, die Braut wird über die Schwelle getragen.
Am Dreikönigstag schreiben die Sternsinger an die Türen:
CMB Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus.
Bewahren wir heute noch etwas von dieser Symbolik? Sind uns Schwellen, Übergänge, Rites de passages noch bewusst?
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16. Tür – du öffnest
16. Dezember 2007 · Kommentar schreiben
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