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… werden Sie jetzt sagen, wenn Sie das Bild sehen. Schliesslich habe ich die Tassen schon mal gezeigt und ja, tatsächlich, dies ist kalter Kaffee.

Aber darunter verbirgt sich mehr. Der Kaffee lässt sich nicht trinken, nur löffeln. Und darunter versteckt sich: Panna Cotta.

Falls man also noch einen besonderen Nachtisch für Kaffeeliebhaber braucht, hier ist er (ich hab natürlich noch eine Spur Kardamom in die Kaffee-Schicht geschmuggelt. Ich habe ja eine Schwäche für Kaffee mit Kardamom.)
Kalter Kaffee ist auch dies, genauer gesagt: Kaffee-Gelee. (mit Vanillezucker, Kardamom, Orangensaft, Orangeschale und einem Schuss Cointreau)

Die Hoffnung ist wie Zucker im Kaffee:
Auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles.
Aus China
Ich hab nicht alle Tassen im Schrank
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Beim Stöbern nach Gedichten mit einem Schuss Kaffee bin ich auf ein Gedicht einer Mitleserin gestossen (allerdings nicht auf ihrer Seite, deswegen verlinke ich jetzt mal allgemein zum blog. sehr lesenswert, sehrquergedacht – eben Quersatzein )

kaffeepause
am tisch neben dir
im stimmengewirr
brechen zwei frauen
in helles lachen aus
sekundenlang anhaltend
und du denkst
dass du dir schnell
etwas wünschen solltest
jetzt
riecht es mit einem mal
so prickelnd
nach morgen.
brigitte fuchs
Ich hab nicht alle Tassen im Schrank
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Kategorien: kaffeekultur
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Zur Ruhrpott-Tasse gibt es natürlich auch noch ein Pendant:
Die Baden-Württemberg-Tasse.

diese Tasse hat eine Besonderheit. Der Spruch Wir können alles ist natürlich nicht vollständig. Erst wenn Kaffee in der Tasse ist, zeigt sich der Spruch in seiner ganzen Schönheit:

Wir können alles. Außer Hochdeutsch.
Ich hab nicht alle Tassen im Schrank
***
sechs uhr dreißig
noch schnell
einen starken
kaffee
runterkippen
und zwischen
tür und angel
eine handvoll
aphorismen
in die tasche stecken
um den tag zu überstehen
klaus roth
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Als Ergänzung zu Wassilys Tasse „the Stuttgarter“ nun die Esslingen-Tasse. Es gibt ja wirklich schöne Stadttassen (ich sage nur: Hattingen)
Die Esslingen-Tasse gehört zu meinen Lieblingen, ist aber nicht meine Tasse, das ist jetzt eine echte Klabauter-Tasse. (so ist sie doch mein Liebling, weil sie meinem Liebsten gehört…)
Ich mag sie sehr, weil alles drauf ist, was zu Esslingen gehört,

die Burg, die Kirchen, die Brückenhäuser,

das Rathaus, der Wein, die Zwiebeln…

weil sie so schön individuell gezeichnet ist
und weil es noch kleine Details wie das Esslinger Stadtwappen (mit Neckarkanälen!) gibt.

„Heimat schmeckt nach frisch geröstetem Kaffee.“
Eine Tasse kann ein kleines Stück Heimat sein!
Ich hab nicht alle Tassen im Schrank
Kategorien: kaffeekultur
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Eine Tasse ganz alleine am Aasee. Kaffe, Wasser, Schiffe, Sonne, was will man mehr? O.k. der Plastikbecher ist keine echte Tasse. Aber dafür draussen und mit Füssen im Wasser.
Wir wollten uns dann mal die neuen Aasee-Terrassen anschauen. Eigentlich waren wir auch ein wenig auf der Suche nach dem schönen Wetter, im Ruhrgebiet wurden wir an diesem Tag nicht so fündig, in Münster war es dann doch besser.

Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken.
Swift, Jonathan
Ich hab nicht alle Tassen im Schrank
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Diesmal ein Vorher-Nachher-Bild aus dem ehemaligen Kloster Graefenthal:


Ich kann nur sagen, es ging uns dort gut
Ei! wie schmeckt der Coffee süße,
lieblicher als tausend Küsse,
milder als Muskatenwein.
Coffee, Coffee muß ich haben,
und wenn jemand mich will laben,
ach, so schenkt mir Coffee ein!
Kaffeekantate, BWV 211
Ich hab nicht alle Tassen im Schrank
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immer noch kein neuer Computer, er ist zumindest in Arbeit. Wird wohl nix damit vor Ostern. Mal schauen, ob ich von unterwegs mal irgendwo bloggen kann…
Heute noch ein Nachtrag zum italienischen Imbiss. Der Kaffee dort ist gut und die Tassen noch schöner. Es wird wohl langsam ein Ritual, dort Kaffee zu trinken, wenn ich gerade vorbeikomme. Wer’s auch tun will: Carpe Diem in Esslingen, Küferstraße.

Der Kaffee muß so heiß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag,
süß wie die Nächte in ihren Armen
und schwarz wie die Flüche der Mutter, wenn sie es erfährt.
Aus Arabien
Ich hab nicht alle Tassen im Schrank
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und gleich noch mal Tassen mit einer Geschichte:
Die Tante Fanny – eigentlich eine Großtante – war eine eher seltsame und ungeliebte Tante. Irgendwo komisch. Sie war die Schwester meiner Großmutter und lebte zeitlebens im gleichen Haus, alleine in einer eigenen Wohnung. Mit ihrer Schwester verband sie irgendwie eine Hassliebe. Sie konnte nicht wirklich gut mit Kindern, wir fanden sie also uninteressant, hatten sogar manchmal Angst vor ihr. Sie lebte ihr Leben lang alleine, war aber sehr unselbstständig, was dann im Alter zu einem echten Problem wurde.
Wenn man sich aber ihre Lebensgeschichte näher anschaute, wurde einem jedoch manches klar, weshalb sie so war wie sie war. Alleine lebte sie nicht freiwillig, sie war in jungen Jahren verlobt, aber ihr Bräutigam war katholisch, was bei meinem Urgroßeltern wohl gar nicht ging. Leider ist die Familiengeschichte sehr verschwiegen zu diesem Thema, verzichtete sie freiwillig, hat mein Urgroßvater den lieber-nicht-Schwiegersohn in die Flucht geschlagen? Einen Beruf zu ergreifen kam auch nicht in Frage und so lebte sie bis zum Tod ihrer Mutter unter deren Fuchtel und später ging sie ihrer verheirateten Schwester zur Hand. Ein eher trauriges Beispiel eines verpassten Lebens, finde ich heute.
Jedes Jahr an Weihnachten war sie – eher notgedrungen – in unserer Familie mit eingeladen und jedes Jahr erinnerte sie mein Vater: „Bring auch ein Geschenk für die Kinder mit“ (was zeigt, wie sehr sie sich in ihre eigene Welt zurückgezogen hatte)
Das Geschenk war meist eine Tüte Nüsse von ihrem Heiligtum, dem alten Nussbaum im Garten (der Garten gehörte der Schwester aber der Nussbaum gehörte ihr) – allerdings immer welche vom Vorjahr. Für uns ein echter Running Gag: „Nüsse von diesem Jahr“ wurde zum Inbegriff des Besonderen.
Eines Tages schenkte sie meiner Schwester und mir je eine alte Moccatasse, Teil einer Serie von Sammeltassen (by the way: schöne Geschichte über Sammeltassen gibt’s bei Madame Klutze. Wir waren beide sehr verblüfft über dieses Geschenk, das sie uns völlig überraschend (und ohne Anstoß von außen) gab. Später folgten noch weitere Tassen. Ich halte diese Tassen in Ehren und denke immer wieder daran, was aus Tante Fanny geworden wäre, hätte sie eine Generation später gelebt…

Ich hab nicht alle Tassen im Schrank
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Nachdem ich jetzt schon ein paar Tage Riinas Tassen bewundere, habe ich nun doch kapiert, dass das eine grosse Tassen-Aktion ist:
„Ich hab nicht alle Tassen im Schrank“ heißt die 30-Tage-Fotoaktion vom Offensichtlich-Blog.
Tauch in fremde Städte ein,
lauf in fremden Gassen;
höre fremde Menschen schrei’n,
trink aus fremden Tassen.
Tucholsky

So will ich nun auch meine Lieblingstasse zeigen. Gar nicht so einfach zu fotografieren, der Ruhr-Pott. Man muss ihn von mehreren Seiten anschauen, so einseitig zeigt er sich nicht so gern.
Geschenkt von meinem liebsten Klabautermann ist diese Tasse (und auch der Ruhpott selbst) schon lange nicht mehr fremd sondern schon fast wie Heimat..
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