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was man am Gardasee entdecken kann
28. Juni 2009 · 7 Kommentare
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Wieder zurück
25. Juni 2009 · 12 Kommentare
Habe ich mich gefunden? Nicht wirklich. Aber Ruhe habe ich gefunden.
Einfach mal abschalten und Füße hochlegen.
Durchblick finden
In die Tiefe gehen.
Allerdings nicht zu tief.
Schon mancher ist im Spritz ertrunken.
Und Eis. Eis hilft immer.
Getreu dem Motto
Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt,
mach Limonade draus

Schön war’s.
Kategorien: bilder · erlebtes
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Italienische Impressionen III
16. Mai 2008 · 1 Kommentar
Für mich ist Italien ja irgendwie fremd. Da ist es laut, chaotisch, die fahren wie die Bekloppten, ständig wird man von Mopeds überholt – meist gleichzeitig von links und rechts. Im Kreisverkehr gibt’s ständig Stau, weil keiner blinken mag. Ist auf der einen Seite einer Baustelle eine Baustellenampel, dann wird sie auf der anderen Seite vergessen und alle wundern sich …
(Komischerweise habe ich ja schon in Frankreich gelebt und da mag ich das Chaos. Da empfinde ich es als unbedingt dazugehörend… Liegt wahrscheinlich an der Sprache)
Der Lebensrhythmus ist einfach nicht mit meinem kompatibel.
Aber dann kommt man in Italien an – und in kurzer Zeit gewöhnt man sich an alles, geniesst die Sonne, amüsiert sich über die Lässigkeit und das gleichzeitige Bestreben bella figura zu machen, macht Siesta, es riecht nach Kräutern und Zitronen, man sitzt im Café, trinkt einen Espresso, trinkt einen Spritz, trinkt nochmal einen Espresso – und alles wird gut.
Das ist für mich Italien. Einfach schön.
Ausflüge: wie immer, Valle delle Cartiere ist weiterhin einen Besuch wert. Das neue Museum ist nie offen, wenn wir da sind. Vielleicht im nächsten Jahr?? Verrücktheiten wie Kriegsschiffe mitten in den Bergen (Il Vittoriale) lassen wir diesmal aus.
Essen und Trinken auch wie immer – ich mag es, Unbekanntes zu entdecken, gerade auch im Urlaub. Ich esse auch gerne etwas Neues. Aber Vorfreude auf Vertrautes hat auch sehr viel für sich. Und sich schon vor dem Urlaub auf bestimmte Cafés, Restaurants, Eisdielen freuen zu können ist einfach wunderbar.
Spritz, immer wieder …
Der Klabauter fragt sich, ob es wohl einen Balkon am Gardasee gibt, den ich beim Fotografieren ausgelassen habe? Ich frage mich das auch …
tine
Italienische Impressionen II
14. Mai 2008 · Kommentar schreiben
Nicht nur in der Mode gilt: Alles kommt wieder. Oder auch: alles war schon einmal da.
auch Op art und 3 D Spielereien:

Dies sind Mosaiken aus römischen Häusern. Zeitlos…
Auch die Römer kommen immer wieder, wenn auch in anderer Begleitung…
tine
Kategorien: erlebtes
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Italienische Impressionen
13. Mai 2008 · Kommentar schreiben
Kategorien: erlebtes
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Ausflug ins Papiermühlental I
8. Juni 2007 · 1 Kommentar
Der Toscolano-Fluss ist heute ein kleines unbedeutendes Flüsschen.
Dies war nicht immer so. Immerhin konnte auf seinen in den Gardasee geschwemmten Ablagerungen eine ganze Doppelstadt entstehen – Toscolano-Maderno
Und seit dem 12. Jahrhundert ist dieses Tal – das valle delle cartiere, das Tal der Papierfabriken oder Papiermühlen – für seine Papierproduktion berühmt.
Für die Herstellung von Papier war ja Wasserkraft eine Voraussetzung. Die Kunst der Papierherstellung stammt ursprünglich aus China und kam nach Europa über den arabischen Raum und Spanien. (Von der Erfindung der Chinesen bis zum Aufkommen in Europa hat es gut 1.000 Jahre gedauert)
Hier in Italien gab es seit dem 12./13. Jahrhundert Papierfabriken. Das Papierherstellungsverfahren wurde von den Italienern verbessert , es wurde das wasserbetriebene Stampfwerk, eben die Papiermühle, entwickelt. Auch Wasserzeichen wurden vermutlich hier eingeführt.
Zeitweise waren es in diesem Tal bis zu 50 Papiermühlen! Das hier hergestellte Papier galt als sehr hochwertig und wurde an Druckereien in Venedig, aber auch in die ganze Welt geliefert. Es siedelten sich auch jede Menge Druckereien in der Umgebung an.
Auch das Papier, das zum Druck der Lutherbibel hergestellt wurde, soll von hier stammen.
Im 19. Jahrhundert kam es mit der Einführung der Langsiebpapiermaschine zur Krise der toscolanischen Papierproduktion.
Die letzte Papierfabrik im Tal schloss 1962. In diesem Gebäude ist jetzt das Papiermuseum untergebracht. Der erste Teil war ein kleines Museum im Pförtnerhäuschen, jetzt seit 1. Juni ist auch das große Museum eröffnet. Also zu spät für uns, aber da für uns ein Spaziergang im Papiermühlental zu jedem Besuch am Gardasee gehört, werden wir es sicher auch noch sehen können…
Heute gibt es noch eine Papierfabrik, diese ist aber seit 1905 in Toscolano am Seeufer, nicht mehr im Tal.
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Ausflug ins Papiermühlental II
8. Juni 2007 · Kommentar schreiben
Für mich ist der Reiz dieses Spaziergangs im Kontrast der Natur mit den Industrieruinen. Ein Paradies für Ruinenromantiker! Hier im Tal herrscht eine friedliche Ruhe, man kann sich einfach nicht vorstellen, was hier vor vielen Jahrhunderten alles los war.
Schwer vorstellbar auch, mit welchem Aufwand Papier hergestellt wurde. Durch die Abhängigkeit von der Wasserkraft war man natürlich auch der Wassergewalt ausgeliefert. Immer wieder mussten die Wege nach Überschwemmungen neu gebaut werden, an manchen Stellen sieht man noch Überreste der alten Wege.
Das Papier wurde mit Eseln und Maultieren auf schmalen Wegen transportiert.
Wenn man am Ende des Tals über die abenteuerlichen Galerien läuft, kommt man zu einem alten Mulattiere – einem Eselspfad – hinauf nach Gaino. Er ist wirklich sehr steil. Fotos gibt’s von da keine mehr, man würde nur feuerrote Köpfe leuchten sehen ;-)
Aber Esel gibt’s oben immer noch, die müssen aber nichts mehr transportieren…
mehr und grössere Bilder gibt’s wie immer bei Flickr
und eine schöne Übersicht gibts hier
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Tierbeobachtungen
6. Juni 2007 · Kommentar schreiben
Tierisches am Gardasee:
- Schnecken machen vor keinem Salaltblatt halt – auch nicht vor denen aus Stein …
- 3 Salamis, noch nicht fertig konfektioniert…
- auch Spatzen sind in Italien sehr lange zuhause im Hotel Mama, sie werden noch lange gefüttert, auch wenn sie längst größenmäßig die Mutter überrundet haben …
- weiter Tiere gab es vor allem in essbarer Form und in Stein gemeißelt:
Was man am Gardasee entdecken kann …
6. Juni 2007 · Kommentar schreiben
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vom Essen und Trinken
5. Juni 2007 · 1 Kommentar
Getränke
- Nachdem wir uns den Zitronen vor allem in flüssiger Form genähert haben, stellte sich nur noch die Frage: Limoncello oder Limoncino?
laut Internet: „die beiden Wörter könnten gleichgültig benutzt werden, um ein süßlicher Verdauungslikör mit dem Aroma von Zitrone zu nennen.“ Allerdings scheint Limoncello nun eine eingetragene Schutzmarke zu sein. Wer weiss mehr?Aber am besten schmeckt eh der selbst gemachte Limoncino…
Auch sonst haben wir uns vor allem flüssig ernährt.
Wir lernen:
- Spritz oder Sprizz heisst in der Gegend rund um Brescia Pirlo .
Spritz kommt natürlich aus dem Österreichischen „gespritzter“, was ursprünglich einfach nur ein Schorle war… - Und der Eiskaffee wird „in Eis ertränkter Kaffee“ genannt…

- Und beim Grappa ist Grappa di Moscato der mildeste…

Essen:
Merke:
- Es lohnt sich nicht, essen zu gehen, wenn an diesem Tag Championsleague übertragen wird. Vor allem wenn an diesem Tag die diensthabenden Kellner vor dem Fernseher sitzen und die anderen mal üben lassen…
- Dafür lohnt es sich sehr wohl, in die Berge zum Essen zu gehen.
Vor allem wenn das Essen auf solch einem Grill zubereitet wird. Und man gleichzeitig noch mit Blick auf den See sitzt…
- so dramatisch/opulent muss es ja gar nicht sein…



































