Durchwachsenes Wetter, aber noch gut. Wir nutzen die Gelegenheit für eine Rundfahrt zu verschiedenen Städtchen am Ijsselmeer. Zuerst Hoorn, dann Enkhuizen, beides schöne nette Hafenstädtchen.
Beide waren mal durchaus bedeutende Hafenorte – als es noch die offene Zuidersee gab. Nach der Stadt Hoorn ist auch Kap Hoorn benannt.
Enkhuizen war bekannt für seine Heringsflotte. Heute sind beide vor allem touristisch. Aber schön!

Immer schön ist es, in den Häfen die Plattbodenschiffe zu beobachten. Da wir ja selbst schon Fahrten mit Plattbodenschiffen unternommen haben, hören wir amüsiert den Fragen der Touristen zu, es sind immer die gleichen Fragen. „Was sind das für Bretter an den Seiten?“ „Das sind Seitenschwerte, das Schiff hat keinen Kiel“ „Aha.“ Wie oft haben wir diese Fragen auch schon beantwortet.
Medemblik ist noch kleiner, müsste noch verschlafener sein – tatsächlich ist hier kaum ein Parkplatz zu bekommen. Des Rätsels Lösung: Hafentage mit Drachenbootrennen.
Aufschrift auf dem T-Shirt: Wenn Du das lesen kannst, liegst Du hinten
Sagte nicht gestern jemand, Holländer machen aus allem einen Karneval?
Der Abend in Camperduin: diesmal sehr fotografisch. Warm war es nicht, die Mädels taten mir echt leid. Ich nehme an, es war ein Fotoclub.
Wie schon erwähnt, war es spannend, jedes Mal andere Leute zu entdecken bei verschiedenen Tätigkeiten. Überhaupt ist der Strand etwas sehr demokratisches. Die einen machen Urlaub auf dem Campingplatz, leben von Dosenravioli, die anderen sitzen im 5 Sterne Hotel, die nächsten haben eine Ferienwohnung mit allem Schnickschnack, andere wohnen und leben hier. Und alle treffen sich am Strand. Dort wird gebadet, gelebt, gefeiert, gearbeitet, gespielt, getrunken…

und irgendwann haben wir den Strand wieder für uns…
Mehr Bilder wie immer bei Flickr.





















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