Doppelblog's Weblog

Beiträge vom August 2009

Das Gedicht zum Sommerloch

30. August 2009 · 2 Kommentare

Siesta

Baumwipfel stützen Wolken ab
ein Kichern läuft über den Weg
der Park schläft auf einer Brise

Babette Werth

Kategorien: bibliothek

Sommerloch

21. August 2009 · 6 Kommentare

im Moment passiert hier nicht viel.

Photobucket

Was nicht heißt, dass nicht doch mal etwas kommt.

Einen schönen Sommer Euch allen.

Kategorien: alltägliches · fundstücke
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Das Gedicht zum Sommertag

21. August 2009 · 4 Kommentare

Sommertag

Nun wird es warm. Die Rasenmäher dröhnen.
Sehnsüchte ziehen wolkig durch die Luft,
Die Menschen, immer unzufrieden, stöhnen,
Aus Blumenkelchen steigt verwelkter Duft.

Der greise Dichter denkt an Jugendträume,
Die abgelebten streut er in den Wind.
Vor seinem Fenster winken sich die Bäume
mit Blättern zu, die voll Erwartung sind.

Max Kruse

Kategorien: bibliothek

Schatten

20. August 2009 · 4 Kommentare

heute am Besten im Schatten bleiben.

Schatten II

schwarz-weiss

Gelsenkirchen Wissenschaftspark

Insel Mainau

Sonne wirft Hitze
vom Himmel. Dieses Haiku
schreib ich im Schatten.

Rupert Schützbach

Kategorien: bibliothek · bilder · glückliches

Hundstage

19. August 2009 · Kommentar schreiben

Was für ne Hitze!

leasa

Kategorien: alltägliches
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Sommertipp

19. August 2009 · Kommentar schreiben

Gazpacho. Mit Tomaten, Paprika, Toastbrot – und Wassermelone.

Mal was anderes und so gut.

(Zwiebeln, Basilikum, etwas Chili  und vor allem Ingwer dürfen nicht fehlen. Wie eine klassische Gazpacho, am besten alles in den Mixer. Olivenöl und Essig dazu. Gut kühlen. Rezept sagt, geröstete Pinienkerne passen auch dazu. Ich ess die Suppe einfach mit geröstetetem Toastbrot, Knoblauch und Olivenöl)

Auf den Hund die Wassermelone bin ich durch diesen Salat gekommen. Auch sehr fein und definitiv was Besonderes.

Kategorien: glückliches · rezepte

Werbung muss ausländisch sein

16. August 2009 · 4 Kommentare

Gerade habe ich einen Text von 1745 in die Hände bekommen. Einen Werbetext, um genauer zu sein eine Werbeschrift für ein Mineralbad. Es soll noch mal einer sagen, heutige Werbung sei so anglisiert. Auch damals war die Sprache durchsetzt von Fremd- und Modewörtern – nur war es eben Französisch.

Ein kleiner Auszug:

„Daß zur Aufnahm und Ruhm eines Mineral-Wassers nicht wenig contribuiere, wann es sich nicht nur mit seinem Alter legitimieren kann…“

„Wann man also diese authentische Nachricht, welche zwar auf alt-vätterische Art eingerichtet, und eben nicht so gar wohl stylisieret ist, in Consideration ziehet…“

„Woher also diese Wort zu derivieren, ist eben nicht so klar und deutlich…“

und so fort.

Irgendwie beruhigend, dass Moden kommen und gehen. Auch das Denglisch wird irgendwann gehen – ersetzt durch eine neue Mode.

Kategorien: sprachliches
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Das Gedicht zum Wochenende

16. August 2009 · 3 Kommentare

Druckerschwärze

Eine frisch gekaufte
Zeitung hinterlässt sie
auf meinen Fingerspitzen

aus den schnell
zerlesenen Seiten
fallen Sätze heraus

das Ticken meiner Uhr
wird mir am Abend zeigen
was vom Tage übrig bleibt

ich bestelle
ein Croissant
und Espresso dazu

und atme ganz römisch
den letzten Rest Herbstluft

Georg Maria Roers

eigentlich wollte ich ein Gedicht von Sabina Naef bringen, aber in der Tauschlade sind gleich mehrere zu finden.

Kategorien: bibliothek

Grünes Essen

14. August 2009 · Kommentar schreiben

Aber gegessen habe ich dann ganz in Grün. Eigentlich ein Versehen. Es hätte Salade Nicoise geben sollen. Nachdem ich aber ins kochende Wasser nicht die TK-Bohnen sondern den TK-Spinat geworfen habe wurde schnell improvisiert und es gab Spinatsuppe. Kartoffeln dazu, Sahne, etwas Gorgonzola. Gewürzt mit Muskat, Zitrone und einer Spur Senf.
Sehr grün, sehr gut.

Kategorien: alltägliches · rezepte

Unser Herr Rot aus der Zeitung

14. August 2009 · 5 Kommentare

Bei uns ist nicht gerade Wahlkampf. Unser Herr Rot inseriert regelmässig, vielleicht einmal im Monat, in der hiesigen Tageszeitung.

Herr Rot ist gerade vom Jakobischen Pilgerweg zurückgekehrt. Unbedingt wollte er pilgern gehen – par avion, notabene.

Fortsetzung folgt!

(Quelle: Solothurner Zeitung 14.8.09)

leasa

Bild 1

Kategorien: alltägliches