
Mal wieder, das kann in der Altstadt ja schnell zur Katastrophe werden.
Die Feuerwehr war aber zum Glück schnell da. Mit modernster Ausrüstung, immerhin ein Spritzenwagen aus dem Jahre 1901.

Doch vor dem Löschen stand noch schnell der Appell, Ordnung muss sein.
Erst dann konnte die Feuerspritze betätigt werden …

… aber halt, das Wasser fehlte noch. Da mussten dann die Bürger Zuschauer eingreifen und das Wasser vom nahegelegenen Brunnen holen. Eimer für Eimer musste das Wasser in die Feuerspritze geschüttet werden. Eine Eimerkette gab es nicht, die Zuschauer sind nicht so branderfahren wie die Bewohner der mittelalterlichen oder nachmittelalterlichen Stadt.


Aber eins ist immer noch wie heute:
Im Durstlöschen sind sie ganz groß, die Jungs von der Feuerwehr.

Im Esslinger Stadtmuseum gibt’s gerade die Ausstellung Brandgeschichten. Es lohnt sich daran zu denken, wie verheerend so ein Brand früher sein konnte. Weshalb es so wichtig war, dass jeder einen Feuerlöscheimer zuhause haben musste. Und weshalb es Wachleute auf den Türmen gab, die Tag und Nacht nach Feuer Ausschau hielten.
Eine Geschichte fand ich sehr schön: Die Feuerreiter des Herzogs Carl Eugen (ja der, der gerade erst in Marbach war) meldeten jeden Brand und wenn der Herzog in der Nähe war, kam er persönlich vorbei um die Feuerlöschmaßnahmen zu koordinieren. So entstand das Gerücht, der Herzog könne das Feuer bannen, da es meist ausging, sobald er kam – “was manchmal sicher auch mit seiner weiten Anreise zusammenhing”.
“In Esslingen hat’s gebrannt brannt brannt, da bin ich schnell gerannt rannt rannt…”








Tolle Bilder. Da merkt man dann gleich wieder, wie gut es ist, dass es heute moderne Feuerwehren gibt ;)
Was für ein grandioses Bild: der kleine Junge vor der Feuerwehr. Man weiß gar nicht, wer mehr Spaß hat.
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