Beiträge vom Mai 2008
Dies wäre fast ein positiver Bericht über die Telekom geworden…
Der Klabauter hat DSL bestellt, Freitag 16.00 Uhr war der Termin für den Techniker. Um 11.00 stellen wir fest, dass das Telefon tot ist. Nach den üblichen Spässchen an der Service-Hotline („Störung melden – da hätte ich ihnen einen Tipp, sie können Störungen auch übers Internet melden“. Scherzkekse, ohne Telefon kein Internet) dann endlich die direkte Verbindung mit einer „echten“ Stimme. Beim Leitungsprüfen („sie haben aber eine lange Leitung“) heißt es dann, da muss ein Techniker ran. Natürlich nicht heute, am Brückentag. Aber nein, nach Bitteln und Betteln – tatsächlich ein Termin noch am gleichen Tag, zwischen 13.00 und 16.00 Uhr. Und prompt, kurz nach halb zwei klingelt das Telefon, der Störungstechniker meldet, Leitung wieder frei. Hätte ich nie gedacht, dass das so schnell und unkompliziert geht.
Nur – wer nicht kommt, ist der DSL-Techniker… bis heute nicht …
Ich sag ja, es hätte ein Lobesbericht über die Telekomm werden können…
Kategorien: alltägliches
Mit Tag(s) versehen: telekom
Nein, wieder nicht probiert, auch in Deutschland gibt es seltsame Pizzen:
Pizza mit Spargel, Schinken und Sauce Hollandaise
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: fundstücke, pizza
Humanistisches Frühlingslied
Amsel, Drossel, Star und Fink
singen Lieder vom Frühlink,
machen recht viel Federlesens
von der Gegenwart, dem Präsens.
Krokus, Maiglöckchen und Kressen
haben längst den Schnee vergessen,
auch das winzigste Insekt
denkt nicht mehr ans Imperfekt.
Hase, Hering, Frosch und Lachs,
Elke, Inge, Fritz und Max
alles, alles freut sich nur
an dem Jetzt. Und aufs Futur.
Heinz Erhardt
***
Der Frühling
Wie wundervoll ist die Natur!
Man sieht so viele Blüten,
auch sieht man Schafe auf der Flur
und Schäfer, die sie hüten.
Ein leises Lied erklingt im Tal:
der müde Wandrer singt es.
Ein süßer Duft ist überall,
bloß hier im Zimmer stinkt es!
Heinz Erhardt
Kategorien: bibliothek
Mit Tag(s) versehen: frühling, gedicht
gerade so nach Erdbeerkuchen.
(heute mal eher twitterig)
Kategorien: alltägliches
beruhigend zu wissen, dass immer mal wieder einer kommt und kontrolliert,ob wir noch ganz dicht sind …
Kategorien: alltägliches
Nicht von Pappe sondern aus Gemüse sind diese Illustrationen von Christian Hückstädt.
(via Slanted)
Auch nicht von Pappe aber wunderbare Dinge aus Papier (Oona Patterson) – das wird Leasa bestimmt gefallen nicht wurst sein, auch wenn überhaupt gar keine Wurst drin vorkommt.
tine
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: design, fundstücke, papier
Langes Lesewochenende – diesmal waren Biografien dran. Den Wilhelm Busch (Eva Weissweiler, Der lachende Pessimist) habe ich beendet. Was für ein zerrissenes Leben, wie unglücklich war dieser Mann, und gespalten zwischen der „echten“ Malerei und seinen Bildergeschichten. Und doch war er der Vorreiter aller Comic-Zeichner. Ohne Max und Moritz, ohne seine wahrscheinlich genialsten Zeichnungen des Virtuosen (hier kommen die Bilder in Bewegung, anschauen!!) wäre die Weiterentwicklung zum Comic undenkbar.
Was wäre aus ihm geworden, wenn er heute zeichnen würde? Ein geniales Duo mit Walt Disney?
Mit dem Klabauter über Sinn und Unsinn von Biografien diskutiert. Schwächt es den Eindruck der Bildergeschichten von Busch, wenn ich um seine Zerissenheit, seinen Sadismus, seine politische Gedankenlosigkeit weiß? Oder bin ich noch mehr davon fasziniert, wie er seinen Weg gefunden hat?
Weiter geht’s mit Marlen Haushofer (Wahrscheinlich bin ich verrückt, Daniela Strigl) , deren Bücher ich schon sehr früh gefunden habe. Aber auch sie wird nicht viel glücklicher im Leben gewesen sein …
Kategorien: alltägliches
Mit Tag(s) versehen: Bücher, biographie, marlen haushofer, wilhelm busch
Blühende Robinie
Mitten
im
Grün
steif
alt
blank
gebrochener
Ast
komm
weißer
süßer
Mai
wieder
William Carlos Williams
übers. aus d. Amerikanischen v. J. Sartorius
Fliegende Wörter, 2007
Kategorien: bibliothek
Mit Tag(s) versehen: gedicht, grün, regen
Nachrichtengucken war gestern.
Die Nachrichten von heute für morgen illustrieren und dokumentieren – das ist Minisprech.
„anstatt journalistischer Laberleistung illustrieren, malen und zeichnen wir lieber“
Ein interessantes Projekt, bei dem jeder mitmachen kann. Eine Nachricht illustrieren, malen zeichnen und per Post (!) an Minisprech schicken. Am Ende gibt es eine Ausstellung und die Erlöse gehen an eine gemeinnützige Organisation.
tine
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: fundstücke, kunst, nachrichten
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: fundstücke, logistik, transport