Ein Werber über die Kirche:
Eigentlich geht es in dem Artikel über die Macht der Bilder…
Ein Werber über die Kirche:
Eigentlich geht es in dem Artikel über die Macht der Bilder…
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: bilder, kirche, werbung
Bei einer Führung auf der Kokerei Hansa :
„Was ist eigentlich eine Zeche?“
alles lacht.
„Hey, ich bin nicht von hier!“
„Das hätte jetzt keiner gedacht…“
tine
Doris Dörrie über Reisen in Japan:
„Auf die Frage, ob sie sich inmitten fremder Menschen, Sprachen und Schriftzeichen nicht verloren fühlt, kontert sie: „Mich hat das immer begeistert. Dadurch kann man alles hinter sich lassen. Es ist ein Leben ohne Gepäck. Selbst den eigenen Namen verliert man, weil den keiner aussprechen kann. Das ist die große Chance: Man muss dort nicht der sein, der man sonst immer war.“
(db mobil)
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: japan, namen, reisen
Im Zug gelesen: das Bahnheft mit einem Artikel über Doris Dörrie und ihren neuen Film.
„Welche Rolle spielt das Naturphänomen, das dem Film den Titel gab? „Die Kirschblüte ist Symbol für das Leben und die Schönheit“, schwärmt die Wahlmünchnerin: „Aber auch für den Tod: Je mehr Blüten ein Baum tre3ibt, desto älter und näher am Tod ist er. Und für die Vergänglichkeit, die Tatsache, dass man nichts festhalten kann. Was ich natürlich versucht habe …“ „
Ich weiß nichts über die Kirschblüte als Symbol, aber es beschäftigt mich seitdem sehr.
Schönheit als eine Momentaufnahme sehen. Sie genießen wenn sie da ist und nicht versuchen, sie mit allen Mitteln festzuhalten. Ist Schönheit ein Augenblick und nicht eine Arbeitsaufgabe?
Kategorien: nachdenkliches
Mit Tag(s) versehen: augenblick, kirschblüte, schönheit
Ein gesamtes Dorf wurde erschlagen. Hinterrücks, ohne die Möglichkeit zur Gegenwehr. Zuerst mal eine grausige Sache. Passiert ist das Ganze vor 7.000 Jahren. Und heute ist daraus eine richtig spannende Krimigeschichte geworden.
Es wurde „einfach nur“ ein Gräberfeld gefunden. Und was die Archäologen, Anthropologen, Gerichtsmediziner etc. darüber herausgefunden haben, dies wird im Moment in einer sehenswerten Ausstellung im Neanderthal-Museum präsentiert:
Steinzeit-Massaker. Tatort Talheim
„Vor 7000 Jahren wurden 34 Leichen nach einem Massaker verscharrt. Für die Ausstellung „Steinzeit-Massaker. Tatort Talheim“ haben Archäologen und Gerichtsmediziner den Tathergang rekonstruiert.
Im Frühjahr 1983 stieß Erhard Schoch in seinem Garten in Talheim bei Heilbronn auf Menschenknochen. Die zuständigen Archäologen des Landesdenkmalamtes begannen umgehend mit der Fundbergung. Ein 7000 Jahre altes Massengrab mit 34 Skeletten, darunter 16 Kinder und Jugendliche sowie 18 Erwachsene, wurden freigelegt. Die folgenden Ermittlungen der Archäologen, der Anthropologen und der Gerichtsmediziner verraten die Größe, das Geschlecht, Krankheiten, besondere Körpermerkmale und Verwandtschaftsbeziehungen der Toten. Alle waren miteinander verwandt. Die Spuren an Schädeln und Knochen belegen, dass die Menschen aus dem Hinterhalt, ohne Gegenwehr, mit Hacken erschlagen oder durch Pfeilschüsse getötet worden waren. Eine kleine Dorfgemeinschaft war brutal überfallen und nach dem Massaker verscharrt worden. Es handelt sich um den ältesten Fund dieser Art in Mitteleuropa.
Jeder der 34 steinzeitlichen Getöteten bekommt in der Ausstellung einen persönlichen Steckbrief. Eine außergewöhnliche Momentaufnahme lässt uns teilhaben am Leben und an der brutalen Tötung von Kindern, Frauen und Männern vor über 7000 Jahren.“
(Zur Ausstellung gibt’s auch ein sehr informatives Begleitheft.)
Dass man aus den Knochen das Geschlecht, die ungefähre Größe, ja auch manche Krankheiten bestimmen kann, wusste ich. Aber dass man auch sagen kann, ob jemand eine Zeitlang woanders verbracht hat oder immer im gleichen Dorf gelebt hat, das fand ich schon spannend. Verwandtschaften können über Zahnmerkmale, DNA- und andere Analysen bestimmt werden. Es wurde zum Beispiel festgestellt, dass die Männer untereinander sehr viel ähnlicher sind als die Frauen. Daraus kann man schließen, dass die Frauen meist in ein fremdes Dorf eingeheiratet haben.
Natürlich bleiben viele Fragen offen. Die Täter wurden nicht mehr dingfest gemacht. Auch über das Motiv wird spekuliert, ob Blutrache oder Nahrungsmangel, wir werden es nicht mehr mit Sicherheit wissen, aber was man daraus gefolgert hat ist höchst lesenswert. Manche gehen sogar soweit, dies als ersten Krieg der Menschheit zu begreifen.
Das Ganze erinnert mich auch an einen sehr interessanten Artikel in der Zeit: Auch hier geht es darum, das Leben und die Lebensumstädne eines unbekannten Toten zu rekonstruieren .
Kategorien: erlebtes
Mit Tag(s) versehen: archäologie, geschichte, heilbronn, museum, talheim
So langsam lassen die Sorgen um die Kranken wieder nach. Der eine träumt davon, wieder Schokolade essen zu können. Der andere spricht sogar schon vom Autofahren.
Kategorien: alltägliches
zumindest wenn sie auf Sand gebaut ist .
Jim Denevan macht Kunst am und mit dem Strand, weiß der Stylespion .
Und aus Strandfunden lässt Robert Race Neues entstehen, hat Liisa entdeckt.
Kunst vergeht und Knochen heilen. Auch tröstlich.
Kategorien: fundstücke
Mit Tag(s) versehen: funde, kunst, sand, strand
Schöne Dinge aus schönen Materialien gibt es bei Design im Dorf. Schlichtes Design, edel gemacht,
Ich könnte stundenlang stöbern. Gerade wenn der Alltag trist ist, finde ich es beruhigend, dass es anderswo Schönes zu sehen gibt.
Da ist es dann egal, dass ich noch nirgends Preise oder Bestellmöglichkeiten entdeckt habe. Manchmal reicht auch nur das Anschauen…
Kategorien: fundstücke · shopping
Mit Tag(s) versehen: einkaufen, schöne dinge, shopping
Jeder Tag
(für Elisabeth)
Jeder tag
ist ein brief
Jeden abend
versiegeln wir ihn
Die nacht
trägt ihn fort
Wer
empfängt ihn
Reiner Kunze
Kategorien: bibliothek