Doppelblog’s Weblog

20. Tür – eine Tür ist eine Tür

23. Dezember 2007 · Kommentar schreiben

Türen öffnen 20

Die heutigen Türen sind ja sehr komfortabel – wärmeisolierend, schalldämmend, einbruchhemmend, rauchdicht – und auch noch mehr oder weniger hübsch anzusehen.

Das war nicht immer so.

Die so genannte Klöntür in Norddeutschland, eine Tür, die man den oberen Teil separat öffnen kann, hatte einen recht praktischen Hintergrund. Damit der Rauch (und die Wärme!) aus dem Haus abziehen kann, musste man die Türe offen lassen. Auf diese Weise spazierten einem aber die Hühner und Gänse ins Haus. Abhilfe schaffte eben die Klöntür. Es zeigt aber auch, dass es heute selbstverständlich ist, dass wir unsere Tür schließen können – früher ein Luxus.

In den ältesten Häusern der Menschheit gab es keine Türen, nicht einmal ebenerdige Eingänge. Man betrat die Räume über Leitern vom Dach.

Auch an Burgen kann man verfolgen, wie Türen zu Beginn vor allem als Schutz verstanden wurden (Eingänge im 1. Stock, einziehbare Leitern, Zugbrücken etc.) und im Laufe der Zeit sich immer mehr zu Repräsentationszwecken wandelten.

Und heute ist eine Tür einfach eine Tür – oder doch noch mehr?



Kategorien: warten aufs christkind
Mit Tag(s) versehen: ,

0 Antworten bis hierher ↓

  • Bis jetzt noch kein Kommentar ... Bring die Sache ins Rollen, und füll das untere Formular aus.

Kommentar schreiben