Doppelblog’s Weblog

17.Tür – Symbole

17. Dezember 2007 · Kommentar schreiben

Türen öffnen 17

Türschwellen und Türpfosten sind wichtige Orte. Sie galten schon früh als heilig. Die Tür galt als der Ort der Geister und Toten. Übergänge sind immer gefährlich – die Schwellenangst kommt nicht von ungefähr.

Früher wurden die Türpfosten mit Symbolen bemalt oder behängt, es wurden Symbole unter der Türschwelle vergraben, um böse Geister abzuwehren.

Viele Bräuche drehten sich um Tür und Schwelle. Bestimmte Tätigkeiten waren auf der Türschwelle verboten. Die Tür als Rechtsymbol bei der Besitzergreifung wurde von Jakob Grimm in seinen „Deutschen Rechtsaltertümern“ geschildert. Das Berühren der Türe machte einen Kauf rechtskräftig.

Auch heute noch gibt es Reste, die Braut wird über die Schwelle getragen.

Am Dreikönigstag schreiben die Sternsinger an die Türen:

CMB Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus.

Bewahren wir heute noch etwas von dieser Symbolik? Sind uns Schwellen, Übergänge, Rites de passages noch bewusst?

Kategorien: warten aufs christkind
Mit Tag(s) versehen: ,

0 Antworten bis hierher ↓

  • Bis jetzt noch kein Kommentar ... Bring die Sache ins Rollen, und füll das untere Formular aus.

Kommentar schreiben