Doppelblog's Weblog

Das Gedicht zum Wochenende

8. Dezember 2007 · Kommentar schreiben

Am Rande

Manchmal auf einer Schwelle sitzen,

ausruhn vom Gehn, das nicht ankommt,

die Tür hinter dir und nicht klopfen.

Alle Geräusche wahrnehmen

und keines verursachen.

Das Leben, das dich nicht annimmt, erhören:

im Haus, auf der Straße,

das Herz der Maus und des Motors,

die Stimmen von Luft und Wasser,

die Schritte der Menschen, der Sterne,

das Seufzen vor Erd´ und Stein.

Manchmal setzt sich das Licht zu dir

und manchmal der Schatten,

treue Geschwister.

Staub will nisten auf dir

und unbetretbarer Schnee.

Langsam unter der Zunge

wärmt sich dein letztes Wort.

Christine Busta

Kategorien: bibliothek
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8. Tür – Menschen

8. Dezember 2007 · Kommentar schreiben

Türen öffnen 8

„Im Umgang mit Menschen anderer Überzeugung

will ich nicht die Mauern suchen

sondern die Türen,

durch die ich hindurchgehen kann

und den anderen besuchen.“

Kategorien: warten aufs christkind
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kleine Adventsmomente

8. Dezember 2007 · Kommentar schreiben

Am Rande des Stuttgarter Weihnachtsmarktes dürfen überall Kinder Weihnachtslieder spielen. Meist klingt es eher, als ob sie hier öffentliche Übungsstunden veranstalten – nur dass der helfende Lehrer fehlt.

Gestern abend kam ich am Schillerplatz vorbei, natürlich in der üblichen Hektik, verärgert, dass mir ein Laden die Türe vor der Nase zugemacht hatte.

Und da, im Torbogen zwischen Schillerplatz und Schlossplatz sangen 6 oder 7 kleine Jungen Weihnachtslieder – es klang tatsächlich himmlisch. Ein kleiner Moment, in dem man tatsächlich den Frieden und die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit spüren konnte – gerade weil es so überraschend kam.

Kategorien: glückliches
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